So unglaubliche Persönlichkeitsstörungen bekommt man nur zu Ramadan zu sehen. Da ist man ein Tag davor noch am Feiern  und steht morgen früh auf, um ja das Morgengebet nicht zu verpassen. Das ganze Jahr über nimmt man die übelsten Schimpfwörter in den Mund und jetzt zuckt man schon beim kleinsten fi** dich. Vorgestern noch Mädels aufreißen und heute die Augen nicht vom Koran lassen.This is Ramadan, liebe Leute!

 

Diese before and after Geschichte

Unglaublich, wie sehr sich Menschen während des Ramadans verändern. Aber nur während des Ramadans. Denn sobald der Fastenmonat losgeht,  ändern sich so ganz plötzlich die Sichtweisen. Es wird  fünfmal am Tag gebetet, die Augen schön nach unten gesenkt, wenn eine hübsche Dame vorbeigeht. Vielleicht lässt man sich dann noch einen Bart wachsen. Dabei hatten sie erst gestern noch im Club die Sau rausgelassen. Okay, dann versuchen sie jetzt eben „bessere“ Moslems zu werden. Alles schön und gut. Aber was richtig nervt, ist der Typ, der sich dann als inoffizieller Kommissar der Ramadanpolizei betrachtet. Und dann den ganzen Monat lang so handelt, als sei er wirklich einer.

 

Jedes Jahr dasselbe

Diese Art von Prayboy gibt es jedes Jahr immer wieder. So  gibt man sich selbst das Recht, andere während des Ramadans zu verurteilen. Dabei hatte der ein oder andere bis vorgestern selbst noch keine Ahnung, dass wir fünfmal am Tag beten. Von dem kommen dann Kommentare wie: „Wir sind in Ramadan Schwester, zieh dir was Längeres an!“ Man darf sich von ihm somit 30 Tage lang „Haram und Halal“ erklären lassen. Was geht und was nicht geht im Ramadan, denn er kennt sich ja prima aus. Und will dich doch nur „zu Recht leiten“.

 

Es ist einfach witzig

Lustig ist es, wenn du deinen Nachbarn beim Abendgebet dann siehst und einfach nicht wiedererkennst. Bist es wirklich du? Willst du wirklich mitbeten? Wenn dein bester Freund, der im Sommer vorhatte, mit dir nach Las Vegas zu fliegen,  plötzlich Vorbeter in der Moschee ist, weißt du, es ist Ramadan.

 

Tut nicht so als ob

Es ist schön, wenn plötzlich alle ihrem Gott näherkommen und mehr praktizieren. Das ist an und für sich eine gute Sache und ist auch der Sinn des Ramadans. Wir sollen alle besser werden, was unseren Glauben angeht. Aber bitte liebe Prayboys, eure Kommentare über Kleidung, Handeln und Aussehen könnt ihr euch sparen. Und denkt daran: Nach dem heiligen Monat wird euch immer wieder schnell bewusst, dass ihr in Wahrheit eigentlich nur die Playboys seid.

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