Welcome • Hallo • Salām

 

Herzlich Willkommen bei dieser Initiative des Instituts für Islamische Studien der Universität Wien. Wir entwickeln Unterrichtsmaterialien für moderne islamische Theologie in Europa.

Einführung: CEAI Islamverständnis

Was ist Citizenship & Islam? Es geht um das humanistische Islamverständnis.

 

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Menschenrecht

Ohne wenn und aber.

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Demokratie

Fragen von Perspektive.
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Gleich-berechtigung

Nicht nur für Männer.
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Friede und Gewalt

Um Gottes Willen.
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Pluralität

Vorteile für alle.
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Flucht und Schutz

Asyl ist ein Menschenrecht.
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Sexualität

Wegschauen?

 

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Staatsbürgerschaft

Loyalität durch Gottesbewusstsein

 

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Internet

Die digitale Umma

 

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Was Sie hier finden: Gespräche, Fachtexte und Materialien für Ihren Unterricht. Wenn Sie aktuelle Themen dazu bewegen, mehr über den Hintergrund zu erfahren. Über die Menschen und ihre Traditionen. Das Leben und “den” Islam.

Muslime in Weihnachtsstimmung

Mit dem ersten Advent zünden wir auch die erste Kerze an und wir singen alle „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“. Und jeden Tag darf ein anderes Kind jeweils eine Tür im Adventkalender öffnen. Morgen bin ich dran. Jedes Kind schenkt einem anderen Kind etwas. Das Spiel heißt „Engerl Bengerl“. Ja, genau das erlebte ich damals in der Schule. Ich machte bei all den Spielen, Liedern und Bräuchen mit. Ich war Muslim und trotzdem kümmerte es weder mich, noch die anderen. Mittlerweile bin ich nicht mehr in der Schule, aber ich habe bereits überlegt, ob ich mir einen Adventkalender zulegen sollte. Und siehe da, ich bin ein Muslim.

Spätestens mit dem 1. Advent und der Eröffnung der vielen Christkindlmärkte hat das Weihnachtsfieber begonnen. Auch bei MuslimInnen? „Dürfen wir überhaupt mitfiebern?“, habe ich mich gefragt, nachdem ich mich selbst während einer Reflexion diesbezüglich ertappte. Ich als Muslim gehe jedes Jahr unbekümmert zu einem der vielen Weihnachtsmärkte. Ich trinke „nur“ den Kinderpunsch und esse mich voll, aber vor allem finde ich die Atmosphäre schön. Ich sehe also kein Dilemma darin, mich als Muslim auf Weihnachtsmärkten aufzuhalten. Doch sobald ich eine Kopftuchträgerin oder einen „offensichtlichen“ Muslim oder eine Muslimin erblicke, frage ich mich bewusst oder unbewusst: „Was macht denn die/der hier?“ read more…

Gott bewahre – glaubst du auch an das böse Auge?

Geschichten über T-Shirts, die man verkehrt rumträgt, Milch, die man vor die Haustür verschüttet und Menschen, die uns das Böse wünschen. Was steck hinter diesem bösen Auge?

Al Aiyn oder das böse Auge ist ein Mysterium und weit verbreitet in der arabischen Welt. Viele Menschen glauben an diesen Aberglauben. Es fängt alles mit dem neuen Porsche an, den du dir gekauft hast. Und als du gerade dabei warst, deine Freude mit den anderen zu teilen, trifft es dich wie ein Blitz. Jene, die geschützt sind, werden nicht getroffen, aber die, die ungeschützt sind, erleben das böse Auge hautnah. read more…

Hunde und Katzen bei muslimischen Familien?

Nach den Angaben der Statistik Austria besitzt jeder fünfte Haushalt einen Hund und jeder 2,5 Haushalt eine Katze. Diese Angaben weisen darauf hin, dass Österreich ein Land der Tierfreunde ist.

Ich habe keine Haustiere. Ich bin aber sehr wohl ein tierfreundlicher Mensch und langjähriges Mitglied in einem Tierschutzverein. Das Thema Haustier wurde ganz spontan in meinem Unterricht besprochen und zugegebenermaßen wäre ich selbst nie auf die Idee gekommen, mich mit einer solchen Thematik theologisch auseinanderzusetzen und sie in den Unterricht zu integrieren. In diesem Artikel möchte ich in Bezug auf Haustiere konkrete Fragestellungen aus meinem Unterricht ausführen, um auf den fehlenden innerislamischen Diskurs hinsichtlich dieser Thematik hinzuweisen.

Meine Schülerin aus einer Oberstufenklasse fragte mich, ob Muslime Hunde besitzen dürften. Sie zeigte mir begeistert Fotos von ihrem Hund und ich merkte, dass sie eine große Verbundenheit zu diesem Hund spürte. Ohne auf ihre Frage geantwortet zu haben, begann sie sehr betroffen zu erzählen, dass sie mit ihrem Hund und ihrer Freundin einmal in einem öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs war und sie ihren Hund auf ihrem Schoß hielt. Ein anderer Fahrgast neben ihnen, der ihre Muttersprache konnte, machte ihr ausdrücklich klar, dass der Hund nicht auf ihrem Schoß sitzen dürfe, weil Hunde unrein seien. read more…

Eine Podiumsdiskussion über Scharia-Gerichte wirft Fragen auf

Der Islam als Religion ist nicht zu verurteilen, ganz im Gegenteil. Der Islam bietet das Potential zur Weiterentwicklung, wenn Menschen nicht erwarten würden, dass der Koran die Probleme der Menschen löst, sondern stattdessen der Mensch Impulse aus dem Koran heranzieht und Probleme im Geiste des Korans reflektiert.

Die Podiumsdiskussion zum Thema Scharia-Gerichte und ihre Folgen am Beispiel Großbritanniens – Paralleljustiz in Europa?“  zu der vergangenen Dienstag im Albert-Schweizer-Haus geladen wurde, war deshalb eine sehr interessante Veranstaltung, weil sie einerseits ein brisantes Thema zum Gegenstand der Diskussion hatte und andererseits, weil professionelle Fachexpertinnen am Podium saßen. Einige Statements sind jedoch zu hinterfragen.  read more…

Aber wir sind doch alle Menschen …

Wir sind arabisch, deutsch, afghanisch, wienerisch, dunkelhäutig, hellhäutig, schwarzhaarig, rothaarig, blond, grünäugig, braunäugig, agnostisch, muslimisch, buddhistisch, christlich, atheistisch. Aber an erster Stelle sind wir Mensch.

„Wenn das Wörtchen aber nicht wär’ …“

Dies denken sich bereits Kinder im jungen Alter. Warum? Weil sie erfahrungsgemäß wissen, dass im nächsten Nebensatz eine Einschränkung des vorher Versprochenen folgt. Klassische Sätze, bei denen Kinder sofort die Augen rollen, lauten zum Beispiel:

  • „Wir gehen mit dir in die Eisdiele, aber du darfst nur das gesunde Fruchteis bestellen“ oder
  • „Wir gehen zum Spielplatz, aber davor machst du deine Hausaufgaben und wiederholst den Stoff der letzten Woche.“

Doch nicht nur Eltern bedienen sich freudig und vermutlich viel zu oft dieser kleinen, scheinbar harmlosen Konjunktion. Generell ist unter Erwachsenen in der heutigen Gesellschaft dieses Wörtchen sehr weit verbreitet und auch viel zu häufig in Gebrauch. Auf meine Herkunft angesprochen, begegne ich dem aber meiner Mitmenschen sehr oft. Viel zu oft.

Ich bin anders.

„Du bist Afghanin? Aber so siehst du gar nicht aus!“

“Wie sehen denn Afghanen aus” geht es mir daraufhin oft durch den Kopf. Gibt es so etwas wie einen afghanischen Prototyp? Dunkler Hautton, dunkle Haare, dunkle Augen?

Zugegeben, selbst meine Landsleute read more…

Die muslimische Welt und ihre Dauerfrustration

Islamische Ulama kennen den Grund der Krise, aber nicht den Weg aus der Krise.
Judenhass verhindert in der arabischen Welt, sich eigentlichen Herausforderungen zu stellen.
Junge Ulama (Gelehrte) brauchen Impulse aus dem Westen.

Im Zuge meiner Teilnahme an der Einladung des ägyptischen Dār al-Iftā’ al-Miṣriyyah (Ägyptisches Fatwa-Amt) haben zahlreiche Muftis aus muslimischen Ländern darüber diskutiert, wie sie den Fatwa-Bedarf vor allem in europäischen Ländern abdecken können, damit sie sich besser vor Dekadenz und Islamophobie innerhalb Europas schützen können.

Leider waren fast alle Vertreter aus den muslimischen Ländern von einer breiten Frustration und Hoffnungslosigkeit betroffen. Sie kennen keinen Ausweg aus der Krise, in der sich ihre eigenen Länder zurzeit befinden. Auch wenn sie keinen Ausweg haben, wurde mir im Gespräch mit ihnen sehr schnell klar, dass sie allesamt die wahren Hintergründe dieser Krise kennen. read more…

Bringt euren Töchtern den Islam und nicht das Kopftuch mit 13 näher

Es ist Abend, ich stehe gerade am Bahnhof und warte auf die S-Bahn, als meine Augen ein kleines Mädchen erblicken. Ich schätze sie auf 12-13. Mutter und Vater stehen daneben. Ihre kleine Schwester, ca acht, trägt kein Kopftuch, sie aber schon.

Ich gehe immer näher ran und beobachte das Mädchen. Ich betrachte sie von oben nach unten. Sie trägt hohe Stiefeletten, eine enge Jeans und eine kurze langärmlige Bluse. Auf den Haaren das „Kopftuch“.  Ein seidiges lila Tuch, welches sie mühevoll gewickelt hatte. So erscheint es mir jedenfalls. Ihr Hals ist sichtbar und streckt sie sich ein kleines bisschen, so sieht man ihren Bauchnabel ebenfalls. Mich hat das Ganze ein wenig an ein kleines Mädchen aus dem zwölften Bezirk erinnert. Damals trug sie das Kopftuch ebenfalls in jüngeren Jahren, genau so sinnlos und unbedacht. Sie erinnerte mich, an read more…

Einseitige Rechtschaffenheit

Umama (r.a.) war die Tochter Zaynabs (r.a.), die Enkeltochter des Propheten. Er nahm sie während des Gebetes auf die Schultern, legte sie beim Beugen auf den Boden und beim Erheben nahm er sie dann wieder auf die Schultern. (http://www.derletzteprophet.info/kinder-in-der-erziehung-des-propheten-mohammed-sav)

Diese Handlung pflegte der Prophet Muhammed (s.a.w.), Vorbild aller Muslime, sogar im Gebet zu vollziehen. Es ist die Rechtschaffenheit gegenüber den Kindern/Jugendlichen. Und ich habe mich nicht verschrieben.
Viele muslimische Kinder und Jugendliche können folgenden Vers aus dem Koran gut auswendig:

,,Verehret keinen denn Ihn, und (erweiset) Güte den Eltern. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, sage nie “Pfui!” zu ihnen, und stoße sie nicht zurück, sondern sprich zu ihnen ein ehrerbietiges Wort.“ [17:23]

Aber kein Elternteil fragt sich, wie es dazu kommt, dass ihre Kinder/Jugendliche sich ihnen gegenüber nicht wie gewünscht verhalten. read more…

Unterstützt eine “übertriebene” Berichterstattung die Ziele der Dschihadisten?

24. Oktober 2016, Hörsaal 47 der Hauptuniversität Wien: Ich hörte mir den Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Manemann an, der am Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover lehrt. Der Vortragstitel lautete: „Dschihadismus als aktiver Nihilismus – Warum ziehen junge Europäer in den Krieg?“

Ohne hier den gesamten Vortrag wiederzugeben, möchte ich in aller Kürze die Eckpunkte des Vortrages überblicksmäßig darstellen, um anschließend einen wesentlichen nichtswasimlebenAspekt aufzugreifen. Zum einen wurden einzelnen Deutungsweisen des Dschihadismus (Diabolisierung, Religionisierung, Soziologisierung, read more…

Radikalisierung in Gefängnissen

“Ansteckende Krankheit”

Ich habe die Aufgabe des Vorbeters im Gefängnis übernommen, weil die Insassen ein großes Bedürfnis nach religiöser Unterweisung in deutscher Sprache haben.

Jörg Imran Schröter, 46, ist Juniorprofessor für islamische Theologie an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe. Als ehrenamtlicher Imam hält er regelmäßig das Freitagsgebet in der Justizvollzugsanstalt Freiburg ab.

Jörg Imran Schröter, 46, ist Juniorprofessor für islamische Theologie an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe. Als ehrenamtlicher Imam hält er regelmäßig das Freitagsgebet in der Justizvollzugsanstalt Freiburg ab.

Bislang gibt es solche Angebote fast nur auf Türkisch, dafür kommen Vertreter des Islamverbands Ditib in die Haftanstalten. Zu meinem Freitagsgebet versammeln sich 15 bis 20 Männer. Es sind viele Muslime vom Balkan dabei, aber auch aus den Maghreb-Staaten oder aus Schwarzafrika. Wir treffen uns in einem Unterrichtsraum, die Gefangenen räumen die Tische beiseite.

Inzwischen haben wir die Erlaubnis bekommen, Gebetsteppiche zu benutzen. Außerdem hat die Gefängnisschreinerei eine Gebetskanzel gezimmert. Die Teppiche waren ein heikles Thema. Da in Freiburg die Insassen zumeist längere Haftstrafen verbüßen, gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.

Dann gab es einen Fall, dass sich ein rechtsradikaler Gefangener einen Gebetsteppich bestellt und als Klovorleger benutzt hat, um die Muslime zu provozieren. Nun dürfen sich Gefangene Teppiche ohne religiöse Symbole bestellen. Es ist wichtig, dass muslimische Insassen ein gültiges Gebet verrichten können. Da im Gefängnis der Staat das Recht ausübt, haben die Insassen einen starken Sinn für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. Die christlichen Seelsorger können regelmäßig Sprechstunden anbieten und haben dafür ein eigenes Zimmer. read more…

die neuen ÖsterreicherInnen

Wie werden MuslimInnen hierzulande wahrgenommen? Wie definieren sie sich selbst und wo sehen sie ihren Platz innerhalb der österreichischen Gesellschaft?
Wiener, Türken, Ägypter, Österreicherinnen mit und ohne Migrationshintergrund, Muslime und Nicht-Muslime im Gespräch.

 

Rumina & Rumi dieser Welt

Maida Causevic verfasst leidenschaftlich Texte, Gedichte, Geschichten und Kommentare inspiriert durch den Alltag, das Leben, die Religion, den Menschen und die Welt. Mit ihrem Blog “Erinnerungsspuren” möchte sie ihre “Mitmenschen dazu inspirieren, Neues zu erkunden.”

Neulich fragte mich ein Kollege, wie ich zu den Vorurteilen  über die Muslime stehe, die in den Medien bereits jahrelang präsent sind. Dabei merkte ich, dass er sich sehr gewählt und respektvoll ausdrückte, um mir ja nicht zu nahezutreten. Das hatte eine positive Wirkung auf mich, weil mir seine respektvolle und achtsame Art und Weise, so wie er mit mir sprach, zu verstehen gab, dass er wirklich meine Meinung hören wollte. Ich weiß noch, als er weiter fragte, wie sich allmählich mein Gesicht verzog – es wurde strenger. Währenddessen dachte ich mir in einem klitzekleinen Moment: „Bitte erwähne nicht den IS und mich in einem Atemzug!“ Aber wie es das Schicksal so wollte, geschah es doch und im Nachhinein dachte ich mir: „Welch‘ ein Glück!“

Ja, wie gehe ich eigentlich mit den Vorurteilen um?

Ob ich will oder nicht, der IS begleitet mich in meinem Alltag. Ob ich will oder nicht, die verschiedenen religiösen Auslegungen begleiten mich im Alltag und haben einen großen Einfluss auf mein Leben. read more…

Säkularismus im Fokus der Islamkonferenz in Sarajevo

Das Konzept des Säkularismus beinhaltet nicht Atheismus und pluralistische Gesellschaften bedeuten nicht gottlose Gesellschaften. (Karic)

intern-konferenz-sarajevoAnfang des Monats organisierte das österreichische Außenministerium in Zusammenarbeit mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Bosnien-Herzegowina eine Islamkonferenz in Sarajevo, in der die Vereinbarkeit des Islams mit säkularen Systemen sowie Modelle und Traditionen des „europäischen Islams“ diskutiert wurden.

Ein bosnischer Islamwissenschaftler, Enes Karic, hat in Bezug auf „säkulare Gesellschaften“ festgehalten, dass diese grundsätzlich nichts Antireligiöses oder Antigöttliches bedeuten, sondern die Unparteilichkeit des Staates gegenüber der Religion und die Offenheit des Staates gegenüber Gläubigen und Nichtgläubigen zeige. Der traditionelle Islam kannte den Säkularismus als definierte soziale Orientierung nicht, so Karic, und noch vor hundert Jahren konnte dieses Resultat der Französischen Revolution unmöglich wie heute diskutiert werden. read more…

Die Islam – Von der Geschlechtergerechtigkeit

Bemerkenswert war, dass sich eine andere Schülerin auf eine Aussage des Propheten bezog und zu einer analogen Schlussfolgerung kam, dass der Prophet sogar das Zupfen der Augenbrauen als verboten erklärt hätte. Eine andere Schülerin erzählte von ihrer Cousine, die eine auffällig große Nase hatte und sich nie traute, ihr Gesicht im Spiegel zu betrachten und daher eine Operation hinter sich bringen musste, um sich mit ihr selbst zu „versöhnen“ und endlich sozial werden zu können.

Mir ist bewusst, dass das Thema „Gender” sehr vielfältig ist. In diesem Artikel möchte ich mich nur auf einen Unteraspekt der Genderthematik beziehen. Seit langer Zeit war es mein Anliegen über die Genderthematik im  islamischen Religionsunterricht zu schreiben. Ich wollte meine Gedanken zu bestimmten Aspekten der Thematik mit den Lesern teilen, auch wenn ich gewissermaßen eine distanzierte Haltung diesbezüglich habe. Um die Sache einfacher und schlüssiger darzustellen, möchte ich lieber mit dem Teil anfangen, der ohne „nein“ und „aber“  mitgelesen werden kann. read more…

Schicken Sie Ihr Kind zum Schwimmunterricht?

Das Thema Schwimmen in der Schule und die Teilnahme bzw. Nicht-Teilnahme muslimischer Kinder am Schwimmunterricht sorgt immer wieder für Furore und wird seitens der Gesellschaft oft als Zeichen für mangelnde Integration gesehen, wenn Eltern ihren Kindern verbieten, am Schwimmunterricht teilzunehmen. Viele Eltern begründen ihre Entscheidung damit, dass der Unterricht nicht nach Geschlechtern getrennt sei und ihre Kinder unislamisch gekleidet seien. Das würde so gegen ihre religiösen Vorschriften verstoßen. Doch ist das nicht zu überspitzt, zumal es sich um 6 bis 12-jährige Kinder handelt?

Der Schwimmunterricht in der Volksschule ist neben dem Turnunterricht ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtsplans, weil Kinder sportlich aktiv werden (müssen), das Miteinander spielerisch erlernt und gestärkt wird und sie die Möglichkeit haben, in jungen Jahren Schwimmen zu lernen. Der Schwimmunterricht wird in der Regel bis zur 7. Schulstufe regelmäßig veranstaltet und ist für sehr viele Kinder das Fach mit dem größten Spaßfaktor. Für viele Eltern ist dieser Spaßfaktor und der soziale Aspekt von geringer Relevanz. Stattdessen beharren viele auf dem religiösen Argument, dass es unislamisch sei, halbnackt schwimmen zu gehen und Kinder religiöse Vorschriften von klein auf kennen und lernen sollten. read more…

Generation Snapchat über Gott und die Welt

Wir wollten wissen, was die heutige Generation beschäftigt. Selin, Edina, Zainab und Sarah über Bildung, Religion, Familie und Politik.

“Wenn man Probleme hat, wendet man sich meistens an Gott.” – “Und wenn es dir gut geht, dann nicht?”

Sie Kufar, ich Moslem

Ich erinnere mich noch an meine erste Kindergarten-Liebe. Sie war so schön, blond, blauäugig und hieß Helena. Unsere Liebe beschränkte sich damals auf das Spielen in der Sandkiste und dem “Händchen Halten” bei jedem Ausflug, weil wir ja in der Zweierreihe gehen mussten. Mit 4 Jahren wusste ich nichts über Religionen, Herkunft und das “Anders Sein”. Ich wusste damals nicht, dass sie Nicht-Muslimin war. Ich wusste nicht einmal, dass ich Muslim war.

Heute, 20 Jahre später weiß ich so einiges mehr oder zumindest glaube ich es zu wissen. Ich bin Muslim, eher traditionell-konservativ aufgezogen worden. Meine Eltern sind aus dem ehemaligen Jugoslawien und ich bin als kleines Kind Mitte der 90-er Jahre nach Österreich gekommen. Seit der ersten Kindergarten-Liebe habe ich viele andere hübsche, kluge und andersgläubige Mädchen und Frauen kennengelernt. Die Schule und die Universität bieten den perfekten Begegnungsort für das aufeinander Klaffen von verschiedenen Kulturen und Religionen. 20 Jahre später lernte ich wieder eine schöne Frau kennen. Blond, blauäugig. Sie saß mit mir in den Vorlesungen. Unsere Liebe entwickelte sich schnell und sie war auf mehr als nur das Spielen in der Sandkiste beschränkt. Jetzt wusste ich, was Religion, Herkunft und “Anders Sein” bedeutete. 20 Jahre später kannte ich die Bedeutung von Religion und den Unterschied zwischen mir und ihr.

Sie war Kufar und ich Moslem. read more…

Perspektivenwechsel: Schulalltag in Los Angeles

Eines vorweg, auch in den USA sind Lehrer “verwöhnte Angestellte”, die zu viel Ferien haben und viel zu viel verdienen. Im Vergleich zu Österreich mag ich behaupten: Ja, wir österreichischen Lehrer und Lehrerinnen sind verwöhnt und jammern zu viel.

Eine öffentliche Schule in einem sozial schwachen Viertel von Los Angeles, Kalifornien: Schulbeginn ist um acht Uhr, doch Lehrer müssen spätestens 15 Minuten vor Beginn in ihren Klassen für Eltern zur Verfügung stehen – jeder Lehrer hat seinen eigenen Klassenraum, der auch gleichzeitig als Büro verwendet wird. Variable Dienstzeiten gibt es nicht. Jeder Lehrer, der eine Krankenversicherung von der Schule bezahlt bekommen möchte, muss von 07:45 bis 16:30 in der Schule sein. Das sind mehr als acht Stunden. Übrigens werden Pausen nicht bezahlt. read more…

Wie erlangt die unsichtbare Frau Aufmerksamkeit?

Haben Sie den Artikel “Geliebt sein wollen – vom Schleier und der weiblichen Psyche” gelesen? Hier die Fortsetzung:

Auch die weggesperrte Frau möchte gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Auch sie möchte akzeptiert, geliebt und respektiert werden. Das erreicht sie nicht durch einen Silikonbusen, einem Kardashian-Hintern oder einen Uni-Abschluss in Harvard, wo ihr in aller Öffentlichkeit auch männliche Professoren mit einem Handschlag gratulieren. Das kann sie nur so bewirken, indem sie den gesellschaftlichen Anforderungen und Erwartungen ihrer eigenen Kultur gerecht wird. Dabei bewegt sie sich auf sehr beschränktem Terrain. read more…

Geliebt sein wollen – vom Schleier und der weiblichen Psyche

Ausgangspunkt für diesen Artikel ist die gegenwärtige Debatte über die Gründe des Tragens der islamischen Verschleierung. Die Erklärungsversuche derer, die Antworten darauf suchen, sind immer auf eine gewisse Wortwahl beschränkt: “Unterdrückung der Frau, gesellschaftlicher Rückschritt, westliche Werteverweigerung, politische Identität, Arroganz und radikal theologische Auslegung.”

Das alles mögen berechtigte Aspekte sein, um diesem Phänomen Rechnung zu tragen. Doch möchte ich gerne auf den psychologischen Aspekt eingehen und ihn der Öffentlichkeit bewusst machen.

Betrachten wir doch einmal den Aspekt der weiblichen Psyche, ohne hier wissenschaftliche Zitate liefern zu wollen, sondern vielmehr auf einfache Umstände einzugehen. Es ist doch weltweit bekannt, dass Frauen rund um den Globus auf ihr Äußerliches reduziert werden. read more…

Die Möglichkeit eines Euro-Islam

“Wie, so müssen MuslimInnen sich fragen lassen, soll der Islam je eine Prägung erfahren, die im Einklang mit den europäischen Werten steht, die von der Mehrheitsgesellschaft nicht als Bedrohung wahrgenommen wird, wenn die Deutungshoheit darüber, was der Islam ist, zunehmend von radikalen Elementen beansprucht wird?”

Prof. Ednan Aslan schreibt in seinem Kommentar in der NZZ vom 16.09.2016 über die Voraussetzungen eines Islams europäischer Prägung:
1. Schaffung adäquater religiöser Strukturen
2. Unter pluralistischen Verhältnissen den Islam neu reflektieren und adaptieren
3. Förderung der europäischen Identität durch “citizenship education”
4. Beitrag der europäischen Staaten durch Wahrnehmung der Belange ihrer muslimischen Bevölkerung

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!

“Gott schauen” können und das Opferfest

Feste bestimmen nicht nur die soziale und politische Zugehörigkeitsstruktur des Einzelnen, sondern sie sind eine Form der persönlichen Frömmigkeit. Sie ermöglichen dem Menschen eine unmittelbare Gottesbeziehung. Darüber äußert sich Ägyptologe Jan Assmann (1996: 261) folgendermaßen: „Die persönliche Frömmigkeit hat ihre Wurzel offenbar im Fest. Dazu muss man wissen, dass die Feste [im alten] Ägypten die einzige Form waren, in denen breiten Volksschichten die Teilnahme am religiösen Leben möglich war. Für den Einzelnen waren die Feste die Gelegenheit, wo er „Gott schauen” durfte. So heißt es auch im Koran: “Weder das Fleisch noch das Blut der Opfertiere werden Allah erreichen, aber Ihn erreicht die Gottesfurcht von euch.

Die Frage ist nun: Wie kann man Gott beim Schächten eines Tieres schauen? read more…

Das Opferfest (Qurban) – eid mubarak!

Heute ist es wieder so weit, wie jedes Jahr feiern Muslime auf der ganzen Welt das Opferfest. Das im Quran oftmals vorkommende, arabische Wort „Qurban“ ins Deutsche als „Opfer“ zu übersetzen, finde ich an dieser Stelle nicht ausreichend, denn  dieser Begriff stammt vom arabischen qrb قرب und beinhaltet eine viel umfassendere Bedeutungen wie „nahe sein, sich nähern, die Nähe …“. read more…

9 Unterrichtspakete für Ihren Unterricht!

Ein neues Schuljahr hat begonnen. Für alle LehrerInnen, die frischen Wind in den Unterricht bringen wollen, gibt es die passenden Unterrichtsmaterialien von Citizenship Education and Islam CEAI. Insgesamt 9 Unterrichtspakete stehen bereits zur Verfügung und sind nicht nur für den islamischen Religionsunterricht vorgesehen, aber auch für einen interreligiösen Unterricht sowie andere Unterrichtsfächer wie Geschichte und Politische Bildung & Recht.

Im ersten Unterrichtspaket Einführungsunterricht finden Sie den ersten Fachtext über die Eckpunkte eines humanistischen Islamverständnisses sowie die passenden Unterrichtsmaterialien dazu. Für einen lebendigen Unterricht gibt es auch ausdruckbare Arbeitsblätter, die zum Denken und Mitreden anregen sollen.

Wie beispielsweise diese Illustration, die auf einen Islam österreichischer Prägung hindeutet:einfuhrungsunterricht-bild
Als Grundlage für das Projekt Citizenship Education and Islam dient auch die Unterrichtseinheit Staatsbürgerschaft, read more…

Politischer Rechtsruck und islamischer Fundamentalismus in Europa – Hass und Angst vor den Muslimen?

Wohin geht Europa?

Abgeschlossenes Bachelorstudium in Bildungswissenschaft. Aktuelle Masterstudien in Bildungswissenschaft und Islam. Religionspädagogik. Cigdem arbeitet als Hortpädagogin.

Abgeschlossenes Bachelorstudium in Bildungswissenschaft. Aktuelle Masterstudien in Bildungswissenschaft und Islam. Religionspädagogik.
Cigdem arbeitet als Hortpädagogin.

Der politische Rechtsruck ist zu einer Realität geworden, die Europa flächendeckend umfasst hat und immer weiter voranschreitet. Um diese Tatsache effektiv abwehren zu können, müssen wir uns neben den Ursachen für diese Entwicklung auch die politischen Lösungsstrategien vor Augen führen bzw. diese hinterfragen.

Was sind also die Gründe dafür, dass konservativ-rechte Parteien mit Hassaussagen gegenüber Migranten und dabei vor allem gegenüber dem Islam und den Muslimen immer mehr Zustimmung von der europäischen Mehrheitsgesellschaft erhalten und somit ihre Macht ausweiten? read more…

Wie viel Islam kann Österreich verkraften?

Wer den kühlen Kopf bewahrt, wird zukunftsfähig bleiben!

Gewiss scheitert es auch daran, einen Grund für die Auseinandersetzung mit dem Islam in Europa und in der Welt zu finden. Die Muslime selbst liefern jede Menge Gründe dafür, dass die Welt ihre Vorurteile jeden Tag aufs Neue bestätigt findet. Allein die Alltagsbilder in den islamischen Ländern reichen für die Behauptung aus, dass die Muslime einfach nicht in der Lage sind, ein Land zu führen und eine vernünftige Politik zu betreiben.

Aus Sicht der islamischen Staaten ist der Grund für deren miserable Situation ziemlich einfach: „Der Westen und seine Islamophobie sind Schuld daran, weil der Westen das Hochkommen islamischer Länder nicht will.“ Dazu werden noch weitere Verschwörungstheorien nachgeliefert, wie die z.B., dass Mossad oder die CIA insgeheim gegen Muslime vorgehen.

Die Türkei, die einst als Hoffnungsschimmer für die islamischen Länder galt, ist wieder in diese antiwestlichen Ressentiments hineingefallen: Es ist wieder der Westen, der einfach die Errichtung monumentaler Brücken, Mega-Flughäfen oder aber breite Autobahnen nicht will, obwohl paradoxerweise alle diese gigantischen Bauprojekte in der Regel von westlichen Unternehmen errichtet werden. Die Großbaustellen der heiligsten Städte des Islams werden von westlichen Firmen dominiert. read more…

Welche Heimat entspricht dem Islam?

Das Wort Heimat sprüht auch tief verwurzelte Funken von Emotionalität aus und umfasst die Wahrnehmung der Identität ganz gleich wie das Wort Islam nicht nur mit einer religiösen sondern auch politischen Identität verbunden ist. In gewisser Weise ist es somit eine schwierige Frage für mich, wenn ich daran denke, wie wichtig das Gefühl oder die Wahrnehmung der Identität ist. Es ist eine Frage, um die sich meine tägliche Aufmerksamkeit dreht: Was bedeutet es einer nationalen, einer ethnischen oder religiösen Identität anzugehören? 

Wenn ich über politische Identitäten nachdenke, würde ich gern der Politik der vielen Möglichkeiten meinen Zuspruch geben, wo all diese Möglichkeiten eine tragbare Heimat finden, ineinander fließen können und nicht in einem Gefühl der festgefrohrenen Identitätsstarre verharren wollen. Eine solch erstarrte polititsche Identität birgt ja die Unterscheidung zwischen „wir“ gegen „sie“ in sich. Wenn wir außerdem noch diesen dualistischen Rahmen hinterfragen, sehen wir deutlich, dass die Meinung der Selbstüberschätzung „Wir sind besser als sie“ die Grundlage bildet.  read more…

Soll Burka oder Niqab verboten werden?

“Wie können wir als Muslime in Europa unsere Religion definieren? Können wir zum Beispiel die Mehrehe zulassen, nur weil einige Muslime das wollen? Oder sollen wir zulassen, dass Frauen theologisch gerechtfertigt geschlagen werden dürfen, weil einige Muslime das so interpretieren? Sollen wir im Erbrecht muslimische Frauen benachteiligen, weil einige den Islam so interpretieren? Sollen wir uns für die Gründung eines islamischen Staates einsetzen, weil einige Muslime das als eine religiöse Pflichtaufgabe betrachten?

Seit Jahren wird darüber gestritten, ob Niqab oder Burka verboten werden sollten. Aus den öffentlichen Debatten darüber – selbst wenn einige hier viel gekünsteltes Wortgefecht wahrnehmen – können drei Positionen festgemacht werden: read more…

Podgorica – ein Besuch beim Exorzisten

Heute verschlägt es mich nach Podgorica, der Hauptstadt Montenegros. Sie hat etwa 185.900 Einwohner und befindet sich im Landesinneren von Montenegro. Von 1946 bis 1992 hieß die Stadt Titograd. Damals noch zu Ehren des Präsidenten von Jugoslawien Josip Broz Tito.

Podgorica kennen viele Muslime aus dem Balkan und der Diaspora, weil es hier einen bekannten “Exorzisten” gibt, der in seiner Moschee Menschen von sogenannten Dschinns befreit. I

Ferid Orahovac

Ferid Orahovac

In der Ortschaft Vladne bei Podgorica übt Prof. Ferid Orahovac seinen Beruf als “Raki” aus – die passendste Bezeichnung im Deutschen ist Exorzist. Er wurde am 21.4.1977 in Podgorica geboren.

 

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Konferenz: Islam and Politics – Illusion of an Islamic State

Zum Thema “Islam and Politics – Illusion of an Islamic State” wurde am 27./28. Mai 2016 an der Universität Wien eine internationale Konferenz mit renommierten Fachleuten veranstaltet. Sie diskutierten über die Idee eines Islamischen Staates und die Entwicklung eines politischen Islams sowie die Bedeutung dessen für den gesellschaftlichen Diskurs. In Bezug darauf wurde aber auch das Verständnis des Islams in einem sozio-historischen Kontext beleuchtet. Diesbezüglich äußerte sich Dr. Prof. Esref Kenan Rasidagic zur Entwicklung des Islams in Bosnien und Herzegowina sowie die darauf einwirkenden kulturellen und politischen Umstände dieses Landes. Weiters fügte er hinzu, dass Bosnien und Herzegowina und so auch der Islam zu Europa gehöre und dieser auch historisch verwurzelt sei.
Diskutiert wurde auch über gesellschaftliche Erscheinungen wie Pluralität, Diversität und Ethnizität. Dazu erklärte Dr. Ahmed Shaheed, dass der Islam alle Religionen und Kulturen begrüße und die Verschiedenheit der Menschen Gottes Geschenk sei. Wir müssten nur damit umgehen können.
Ob das Projekt Citizenship Education & Islam auch in Dänemark existiert, beantwortete Dr. Mark Sedgwick damit, dass es eine derartige Initiative landesweit nicht gäbe und nur einzelne Institutionen an der Einführung eines Staatsbürgerschaft-Unterrichts arbeiten. Wünschenswert wäre es allemal. read more…

Die neuen Österreicherinnen

 

 

Gott und die Welt

Social Experiment – Wie frei denkt Wien?

ROUND TABLE im Überblick

Azra bibert. Hier entlang…

 

CEAI macht Musik. Dort drüben…

Citizenship ist die Begegnung von Menschen mit den Strukturen und Gesetzen eines Staates. Wenn Religion und Migration dabei eine Rolle spielt, braucht es im besondern Maß auch Auseinandersetzung. Es ist eine spannende Begegnung. Im Idealfall Dialog. Demokratie versus Islam. Ein Widerspruch? Viele Fragen. Die Gesellschaft antwortet.

Was ist der Islam für dich? Hoffnung, Stütze, Familie. Hier sehen Sie eine Umfrage unter Jugendlichen, was Islam für sie bedeutet. Dadurch lernen wir, was Islam ist.

Islam und Schule. Auseinandersetzung. Wie erleben junge muslimische Studierende die Diskussionsfreudigkeit im Literaturunterricht der Schule an Themen die sie in ihrem bisherigen Leben noch nicht gekannt haben? Europäischer Islam ist für Prof. Aslan eine Religion, der bestehende Widersprüche klärt. lut028 Frauen über Frauen. Wer ist die Frau im Islam? Woher kommen die Vorurteile über die vermeintlich unmündige Muslima? Welche Rechte hat sie? Fünf junge Frauen über die Frau im Islam.





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