Welcome • Hallo • Salām

… bei der Initiative des Instituts für Islamisch-theologische Studien der Universität Wien. CEAI bietet Unterrichtsmaterialien zu gesellschaftspolitischen Themen aus der Perspektive eines Islams europäischer Prägung. Daneben bietet CEAI die Möglichkeit, Beiträge und Videos zu Themen mit Islambezug im Blog zu veröffentlichen.

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Wenn aktuelle Themen Sie bewegen, mehr zu erfahren. Dann schreiben Sie uns!

 

Islam ist nicht ein leeres Wort, sondern Versöhnung und Frieden

Jede Religion wird von seinen Anhängern geprägt, weshalb dieser Beitrag mit wenigen Worten ein positiver Beitrag über den Islam sein soll. Immerhin wird der Islam in dieser Zeit nicht selten als homogenes Gebilde dargestellt, geprägt von Exklusivisten oder radikalen Fundamentalisten, die als politisch instrumentalisierte Gruppierungen den Islam zum Spielball ihrer eigenen Interessen machen. Dadurch verliert man schnell das Wesentliche dieser Religion aus den Augen, das übrigens nicht nur im Islam, sondern auch in anderen Religionen zu finden ist. Es sind diese höheren Tugenden der Vergebung, Versöhnung und Friedenswahrung, die für Gläubige am Schwierigsten umzusetzen sind, um entsprechend Gottes Prüfungen zu bestehen und nicht dem Hass, dem Zorn, oder der Rachsucht zu verfallen. Dementsprechend zeigt das folgende Video, wie ein muslimischer Vater den Islam nicht nur als leeres Wort versteht, sondern seine Religion tatsächlich in seinen Taten widerspiegeln lässt.


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Heimat – Identität – Religion

Woher kommst du?
Wo bist du zu Hause?
Wo ist deine Heimat?
Und welche Rolle spielt die Religion für diese Fragen?

Drei junge Erwachsene mit Migrationshintergrund (Afghanistan, Montenegro, Polen) versuchen durch Selbstreflexion diese Fragen zu beantworten. Durch persönliche Schilderungen entsteht abseits des politischen Diskurses zu diesen Themen eine offene und ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Identität bzw Identitäten. Eine Auseinandersetzung, die vor dem Hintergrund einer immer pluraler und heterogener werdenden Gesellschaft vor großen Herausforderungen steht. Doch Azra, Diana und Philipp haben bereits eine Idee für das künftige Zusammenleben. Seht selbst!

In Vielfalt geeint?

Das Motto der Europäischen Union (EU) lautet seit dem Jahr 2000 „In Vielfalt geeint“. Dieses Motto soll zum Ausdruck bringen, dass die vielen Kulturen, Traditionen und Sprachen den europäischen Raum bereichern und in ihm vereint sind. Mit dieser vielversprechenden und motivierenden Leitidee der EU sind viele junge Europäerinnen und Europäer aufgewachsen. Dieser Beitrag bezweckt die einzigartige Vision „in Vielfalt geeint“ in Erinnerung zu rufen. Die Motivation und das Vertrauen für die europäische Sozialunion scheint besonders in den letzten Jahren, vor allem nach dem „Brexit“ und dem Rechtsruck in einigen Mitgliedsstaaten, geschwächt bzw in Frage gestellt zu sein. Deshalb möchte ich anhand eines konkreten Fallbeispiels aus dem Schulalltag die Bedeutung dieser vorbildhaften Leitidee hervorheben.

Seit einigen Jahren bin ich islamische Religionslehrerin in der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Mater Salvatoris. Besonders mit KollegInnen, die das Fach Religion unterrichten, gelingt uns immer wieder eine erfolgreiche interreligiöse Zusammenarbeit in den Klassenverbänden. Ein Hilferuf kam interessanterweise von einer Pädagogikprofessorin, die in ihrer Unterrichtseinheit den Themenschwerpunkt interkulturelle Erziehung & Pädagogik hatte. Interkulturelle Erziehung beinhaltet unter anderem den pädagogischen Ansatz, indem das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft unter die Lupe genommen und gleichzeitig als Gegenstand produktiver Auseinandersetzung herangezogen wird. Es ist auch durchaus erwähnenswert, dass einige Konzeptionen die interkulturelle Pädagogik aufgrund der Betonung kultureller Einflussfaktoren für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen unterschiedlicher Herkunft kritisieren. Allerdings liegt das Hauptziel der interkulturellen Pädagogik darin, Strategien und neue Denkweisen für ein respektvolles und „wirkliches“ Miteinander zu entwickeln und gegen Exklusion, Vorurteile und Diskriminierungen Präventionsarbeit zu leisten. Explizit geht es also in der interkulturellen Bildung darum, Einstellungen und Meinungen über sich und andere zu reflektieren. Meine Kollegin schilderte folgende Situation aus ihrer Unterrichtseinheit: read more…

Der Wasserverkäufer – Eine Parabel von Al-Ghazali (gest. 1111)

Es war einmal ein Wasserverkäufer, der mit einem Tonkrug wandernd Wasser in den Suqs (Märkten) verkaufte. Die Menschen liebten ihn, er war gepflegt und hatte eine gute Sinnesart. Eines Tages hörte der König von ihm. Er sagte zu seinem Minister: “Gehe und suche nach dem Wasserverkäufer namens Tayeb und bring ihn zu mir.” Der Minister suchte nach ihm überall in den Suqs, bis er ihn fand.

Beim König angekommen, machte dieser ihm folgendes Angebot: “Ab heute kannst du in meinem Diwan arbeiten. Du schenkst meinen Gästen Wasser ein und sitzt neben mir, um mich mit deinen schönen Anekdoten, mit denen du berühmt geworden bist, zu unterhalten.” Der Wasserverkäufer nahm das Angebot gerne an. Er kehrte zu seiner Frau und teilte ihr die gute Nachricht mit. Am nächsten Tag trug er das Schönste seiner Gewänder, machte wie immer seinen Krug sauber und ging in den Palast arbeiten. Der Diwan war voller Gäste, denen er begann, Wasser aus seinem Tonkrug einzuschenken. Wenn er mit dem Wasserschenken fertig war, setzte er sich neben den König hin und belustigte ihn mit seinen Geschichten. Am Ende des Arbeitstages bekam er seinen Lohn und ging nach Hause. read more…

Islamischer Feminismus – ein Paradoxon?

In den öffentlichen Debatten über den Islam wird immer wieder Bezug genommen auf die Schlechterstellung der Frau in einer islamisch geprägten Gesellschaft.

Themen wie Polygynie, Ehrenmord, häusliche Gewalt, oder Zwangsheirat und allen voran das Kopftuch polarisieren und werden in Zusammenschau mit Qur’anvers 4,34 oftmals als Rechtfertigung für die Aufrechterhaltung des Bildes der unterdrückten muslimischen Frau herangezogen. Debattiert wird dabei über die Köpfe von muslimischen Frauen hinweg, ohne auf die jeweilige tatsächliche sozio-kulturelle Realität Bezug zu nehmen. Denn Muslima, egal ob nun mit Kopftuch oder ohne, vom liberalen bis hin zum islamistischen Spektrum, sind aktive Mitglieder ihrer jeweiligen Gesellschaft und setzen sich seit Jahrzehnten aus den unterschiedlichsten Perspektiven mit Genderaspekten in ihrer Religion auseinander. Der inner-muslimische Feminismus ist folglich geprägt von einem starken Meinungspluralismus hinsichtlich der Rolle der Frau in der Gesellschaft. Es gilt aber, die Bedeutung des Terminus Feminismus in der islamischen Welt keinesfalls mit jenem nach westlichem Verständnis gleichzusetzen. Zwar zielen beide Feminismen darauf ab, institutionalisierte, patriarchale Strukturen aufzubrechen; hinsichtlich des jeweils zugrundeliegenden Weltbildes und der Methoden unterscheiden sich beide Strömungen aber deutlich.

Sieht der Feminismus liberal-westlicher Prägung die Trennung von Religion, Politik und Staat als Voraussetzung für eine gendergerechte Gesellschaft an, so ist vor allem die Religion Ausgangspunkt für muslimische Frauenbewegungen. read more…

Gedanken zum Opferfest – Eid Mubarak!

Mit dem kommenden Freitag beginnt das Opferfest der MuslimInnen, das neben dem Ramadan-Fest das wichtigste Fest im Islam darstellt. In diesen Tagen findet auch eine der wichtigsten Gottesdienste der MuslimInnen statt, nämlich die Pilgerfahrt nach Mekka, die von allen Gläubigen, die wirtschaftlich und geistig in der Lage sind, zumindest einmal im Leben vollzogen werden sollte. Zu diesem Festtag ist es für MuslimInnen, die überwiegend der hanafitischen Rechtsschule angehören, eine Art von Pflicht (wādschib) ein Opfertier zu schlachten. Der Unterschied zwischen fard-“Pflicht” und wādschib-“Pflicht” besteht darin, dass fard nach den Hanafiten nur jene Pflichthandlungen sind, die aus sicheren Quellen (Koran, Sunnah oder feststehende Konsense) abgeleitet sind. Während wādschib eine Pflicht darstellt, “deren Pflichtsein hypothetisch und nicht gewiss ist”. (Ghandour, Fiqh, 2014, S. 73) Diese Pflichten sind also weniger verpflichtend als die fard-Pflichten. MuslimInnen aus anderen Rechtsschulen betrachten das Schächten des Opfertieres an diesem Tag wiederum als „Sunnah“, welche als noch weniger verpflichtend gilt als die wadschib-Pflicht.

Diese Tradition des Tieropfers wird durch islamische Rechtsgelehrte aus verschiedenen Stellen des Korans abgeleitet, vor allem aus der Geschichte Abrahams, der in seinem Traum einen Befehl Gottes erhielt, seinen Sohn für Ihn zu opfern, um seine Glaubenstreue zu prüfen. Während des Opferaktes jedoch erhielt Abraham den göttlichen Hinweis, ein Opfertier an Stelle seines Sohnes zu nehmen, um die so hart geprüfte Gottergebenheit von Abraham auf diese Weise zu belohnen und seinen Sohn zu retten. Muslimische Gelehrte leiten aus weiteren Koranstellen, wie 108:5, 37:107, das Pflichtgebot ab. Weil dieses Pflichtgebot nicht so eindeutig auf ein Opfertier hindeutet, wurde diese Pflicht unterschiedlich verstanden, zB nicht so eindeutig wie das Gebet oder das Fasten im Monat Ramadan. read more…

Das Burka-Verbot – eine geeignete Voraussetzung für Integration?

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) bestätigte kürzlich den Trend in Europa, die Vollverschleierung in Form einer Burka oder eines Niqab in der Öffentlichkeit gesetzlich zu verbieten. Die Richter des EGMR sehen in diesen islamischen Bekleidungsformen Hindernisse für das soziale Zusammenleben und für eine erfolgreiche Integration. Die Selbstbestimmtheit der Frau, ihre individuellen Beweggründe für eine Vollverschleierung und religiöse Glaubensüberzeugungen sind für die Richter nur nebensächlich. Ob ein generelles Verbot tatsächlich der Integration muslimischer Frauen dient und das zitierte „Zusammenleben“ fördert, darf bezweifelt werden. Und so ist das Urteil sicherlich als Antwort auf die gesamteuropäische Stimmung angesichts aktueller Migrationsströme und der Angst vor „Überfremdung“ zu verstehen.

Kerstin Wonisch hat Recht- und Religionswissenschaften an der Universität Graz studiert und sich in beiden Studien auf den Islam spezialisiert. Seit 2016 ist sie Researcher am Institut für Minderheitenrecht an der EURAC Bozen.

Aber kann ein generelles Verbot tatsächlich die Akzeptanz demokratischeWerte und eine Eingliederung in die europäische Gesellschaft bewirken? Eine Studie aus Frankreich belegt das Gegenteil. Einerseits hat die Zahl der Niqab-Trägerinnen und die damit verbundenen islamophoben Übergriffe auf Muslima in Frankreich zugenommen. Der Niqab wird von einem Teil der Frauen seither bewusst als ein identitätsstiftendes Merkmal getragen. Muslima sehen darin nun ein Symbol der Auflehnung, der Provokation gegen die französische Regierung. Bußgelder gegen Frauen in Burka oder Niqab werden seither von reichen Geschäftsmännern oder muslimischen Organisationen bezahlt. Andererseits hat das Verbot der Vollverschleierung den völligen Rückzug eines Teiles der strenggläubigen Frauen aus der französischen Öffentlichkeit zur Folge. Dieses Verbot bewirkt somit gerade das Gegenteil des gesetzlich angestrebten Zieles. Frauen aus konservativen, islamischen Familien haben dadurch nicht mehr die Möglichkeit, sich überhaupt am sozialen, öffentliche Leben zu beteiligen. Das Beispiel zeigt anschaulich, dass gelungene Integration nicht an der Erlaubnis, oder am Verbot des Tragens eines bestimmten religiösen Kleidungsstückes festgemacht werden kann. read more…

muslimisch-kritisch-zukunftsorientiert

Schockiert über das Video? Verärgert? Steckte tatsächlich die CIA und die jüdische Weltregierung dahinter? Nicht wenige sagen, dass zumindest 9/11 tatsächlich unter äußerst dubiosen Umständen passierte. Wer das ablehne, der google “9/11 controlled demolition”. Ca. 3000 unschuldige Todesopfer.  Ähnlich tragisch gestaltet sich Charlie Hebdo, allerdings mit wesentlich weniger Toten. Nun, wer steckt dahinter? Eine komplexe Frage, die bestimmt nicht so einfach zu klären ist, wie manche glauben. Die CIA? Die jüdische Weltregierung? Es wäre unseriös weiter darauf einzugehen.

Viel wichtiger wäre ein grundsätzlich anderer Zugang zu diesen Themen. Denn bei solchen Themen vergisst man leicht, dass es Unschuldige getroffen hat, die an diesem Tag bloß ihre Arbeit verrichten und nach Feierabend zu ihren Familien zurückkehren wollten. Und eben hier könnte bei Diskussionen dieser Themen in erster Linie angesetzt werden, die noch dazu eine gemeinsame moralische Haltung aller monotheistischen Religionen beinhaltet: “Jeder getötete Mensch ist einer zu viel! Möge Gott ihrer Seelen gnädig sein!” … Mensch wohl gemerkt. Nicht umsonst ist der Islam eine universale Religion. Die Schuldfrage tritt dann in den Hintergrund, denn für eine solche Haltung kann es keinen Unterschied machen, ob westliche Geheimdienste oder islamistische Extremisten dahinter stecken.

Digital verbreitete Propaganda, fake News oder Verschwörungstheorien read more…

Gewinner der CEAI-Video-Challenge 2017

Das Gewinner-Video der CEAI-Video-Challenge im Ramadan 2017 heißt:

“Allah Motiviert”

(BRG IMST und NMS Stams-Rietz)

Teamleitung: Elif Dagli (BRG Imst) und Nalan Gelengec (NMS Stams-Rietz)

Das eingereichte Video von SchülerInnen des BRG Imst und der NMS Stams-Rietz, besticht durch eine geistreiche Idee, die göttliche Lobpreisung bzw Huldigung “Allahu Akbar” mit zwei bedeutenden Bereiche des irdischen Lebens in Verbindung zu bringen:

1. Motivation durch die Huldigung Gottes im Bereich der körperlichen Fitness des Menschen
2. Wahrnehmung der wunderbaren Schöpfung der Natur durch die Lobpreisung Gottes

Diese harmonisch und authentisch inszenierte read more…

Österreichs ältestes Gesetz für MuslimInnen aus dem Jahr 1826

Die Frage, ob der Islam zu Österreich gehöre, wurde in jüngster Vergangenheit von gewissen Politikern gerne aufgegriffen und entsprechend hochstilisiert sowie von einem Teil der Bevölkerung entsprechend negativ bewertet. Selbstverständlich steht eine solche ablehnende Haltung in Verbindung mit den globalen Anschlägen sektiererischer Gruppierungen, die sich in erschreckender Weise als die “wahren Muslime” sehen und positionieren. Daraufhin alle MuslimInnen in Österreich pauschal als “die Anderen” darzustellen und womöglich abzulehnen, ist jedoch hinsichtlich einer bewussten gesellschaftlichen Exklusion höchst problematisch und fördert bestehende Ressentiments innerhalb einer immer heterogener werdenden Bevölkerung. Geht man allerdings zurück in die Geschichte, sieht man schon in der Gründungszeit Österreichs, dass es keine homogene österreichische Gesellschaft gab, auch wenn vor rund 200 Jahren die Heterogenität hauptsächlich in Abgrenzung zu anderen christlichen Konfessionen sichtbar wurde. Aber auch für MuslimInnen gab es in Österreich eigene Gesetze, die nicht nur in Bezug auf die obligatorische Zivilehe (Islamgesetz 1912) eine Vorreiterrolle spielten, sondern auch auf die Beachtung religiöser und kultureller Eigenheiten Rücksicht nahmen. Etwa bei der Beeidigung vor Gericht, zu deren Darstellung im Folgenden auf die Anfänge Österreichs eingegangen wird. read more…

Islamischer Fundamentalismus im familiären Kontext. Eine Einzelfallanalyse. – Ein Buchtipp!

Der von Sule Dursun verfasste Artikel, der vom Südwestdeutschen Verlag für Hochschulschriften als Buch veröffentlicht wurde, befasst sich mit dem islamischen Fundamentalismus im Mikrokosmos Familie. Anhand einer exemplarischen Einzelfallanalyse wird das Spannungsverhältnis zwischen islamischem Fundamentalismus und familiären Beziehungen ausgeführt, da diese Konstellation im bisherigen Forschungsstand unterschiedlicher Disziplinen ein eher unterbelichteter Themenschwerpunkt zu sein scheint. Die Analyse eines langen biografischen Interviews (einer akademisch gebildeten Tochter und ihrer Mutter aus Ankara) mithilfe der Grounded Theory liefert Anhaltspunkte zum islamischen Fundamentalismus im Kontext von Familie bzw zu deren Wechselwirkungen besonders im Hinblick auf die eigene religiöse Haltung. Zweck der Einzelfallanalyse war eine Exploration für weitere vertiefende Studien im Rahmen interdisziplinärer Forschungsarbeiten zum islamischen Fundamentalismus. read more…

Im Ramadan wird dir bewusst, dass der grenzenlose Zugang zu Nahrungsmitteln ein Privileg ist

Wenn ich als Kind an den Ramadan dachte, so sah ich in diesem lediglich eine Zeit, in der tagsüber weder gegessen noch getrunken werden durfte. Eine Belastung für MuslimInnen, dachte ich damals. Eine Praktik, die ich weder nachvollziehen konnte, noch irgendwann auf mich selbst anzuwenden gedachte. Mittlerweile, um einige Jahre älter und gefestigter in meinem Glauben, habe ich eine ganz andere Sicht in Bezug auf diese Zeit entwickelt. Ich sehe den Ramadan als Chance für gläubige MuslimInnen, sich eine spirituelle Auszeit zu nehmen und dem eigenen Körper, viel mehr dem Geist, die Gelegenheit zur Reinigung und Entgiftung zu geben.

Der Ramadan ermöglicht eine temporäre Flucht aus der schnelllebigen, konsumorientierten Gesellschaft.

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Citizenship ist die Begegnung von Menschen mit den Strukturen und Gesetzen eines Staates. Wenn Religion und Migration dabei eine Rolle spielt, braucht es im besondern Maß auch Auseinandersetzung. Es ist eine spannende Begegnung. Im Idealfall Dialog.

AKTUELLSTES VIDEO “Ich bin Muslim – Was wollen Sie wissen?”

Was ist der Islam für dich? Hoffnung, Stütze, Familie. Hier sehen Sie eine Umfrage unter Jugendlichen, was Islam für sie bedeutet. Dadurch lernen wir, was Islam ist.

Demokratie versus Islam. Ein Widerspruch? Viele Fragen. Die Gesellschaft, ein Experte und ein Imam antworten.

Dabei stellt sich die Frage, was die Menschen in Österreich über das Wählen denken und, ob sie im Konkreten zur Wahl zum Bundespräsidenten gehen.

Die Wahl zum Bundespräsidenten steht nur österreichischen StaatsbürgerInnen zu, darunter finden sich viele muslimische ÖsterreicherInnen und österreichische MuslimInnen?

Islam und Schule. Auseinandersetzung. Wie erleben junge muslimische Studierende die Diskussionsfreudigkeit im Literaturunterricht der Schule an Themen die sie in ihrem bisherigen Leben noch nicht gekannt haben? Europäischer Islam ist für Prof. Aslan eine Religion, der bestehende Widersprüche klärt.lut028

Frauen über Frauen. Wer ist die Frau im Islam? Woher kommen die Vorurteile über die vermeintlich unmündige Muslima? Welche Rechte hat sie? Fünf junge Frauen über die Frau im Islam.

Frauen in der Wissenschaft und in der Bildung: Muslima Theology!
https://www.youtube.com/watch?v=NCEft8mIS1M&index=38&

Junge Frauen der Generation “Snapchat” sprechen über Gott und die Welt, über das Internet, Frauen mit Burka und über noch viel mehr.

Social Experiment – Wie frei denkt Wien? [in zwei Teilen] Menschen assoziieren und antworten spontan auf einzelne Wörter.

 

Unterstützen Sie das Wiener Moschee-Projekt!

 

CEAI-Roundtable-Gespräche über “Frauen”, “Männer” und die “Opferrolle”.

Wer aus der Opferrolle ausbrechen will, soll aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. So wie beispielsweise Monika, die sich solidarisch am Hauptbahnhof um Flüchtlinge kümmerte.

Ein Flüchtling aus Irak spricht über seine Erfahrungen.

CEAI hat gefragt, wie tolerant der Islam ist und, ob andere Religionen im Islam akzeptiert werden.

Was denken Menschen über den Frieden?

Ein Architekt spricht über den Moscheebau. Muss es tatsächlich ein Minarett haben?

CEAI beschäftigt sich aber auch mit den religiösen Pflichten von MuslimInnen, wie etwa dem Fasten im Monat Ramadan.

 

Wie wir arbeiten: Bemerken, bedenken, entwickeln, fragen, lesen, reden, reisen, überprüfen, verbinden, zuhören.

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