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… bei der Initiative des Instituts für Islamische Studien der Universität Wien. CEAI bietet Unterrichtsmaterialien zu gesellschaftspolitischen Themen aus der Perspektive eines Islams europäischer Prägung. Daneben bietet CEAI die Möglichkeit, Beiträge und Videos zu Themen mit Islambezug im Blog zu veröffentlichen.

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C  E  A  I    –    B  L  O  G

Gott vs. Darwin – Religion vs. Wissenschaft?

Ein Gespräch letzte Woche mit muslimischen Flüchtlingen, erwachsen und gebildet, zeigte in erschreckender Weise, dass es einige MuslimInnen gibt, die wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf die menschliche Entstehungsgeschichte ablehnen. Aber müssen diese der göttlichen Offenbarung widersprechen? Eine Frage, auf die noch weitere Fragen folgen.

Harmloser Auslöser einer folglich hitzigen Debatte war die Initiative der türkischen Regierung, die Evolutionstheorie von Charles Darwin aus den Schulbüchern zu streichen. Die grundsätzlichen Annahmen Darwins lauten, dass sich die Welt stets verändert und entwickelt, die Evolution kontinuierlich stattfindet, alle Lebewesen – inklusive des Menschen – auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgehen und die natürliche Auslese innerhalb von Populationen bzw Lebewesengruppen in zwei Schritten abläuft. Nämlich in der Erzeugung von Nachwuchs mit vielen unterschiedlichen Eigenschaften, die heute mit der modernen Genetik verstanden wird. Und in der Auswahl der am besten angepassten Wesen im Kampf ums Dasein.

 Daraus hat Darwin geschlossen, dass der Mensch und der Primat bzw der Affe einen gleichen Vorfahren haben. Dementsprechend hat Darwin keine Theorie der Entstehung sondern eine Theorie der Entwicklung geliefert. (Rhonheimer Martin, Impliziert die moderne Evolutionstheorie Materialismus und Atheismus?, 2016) Wie alles begann und wie Leben entstand, ist in der Wissenschaft nach wie vor umstritten.

Im Judentum glaubt man an die göttliche Herabsendung von Adam und Eva an jenen Felsen, auf dem seit 691 der Felsendom steht. (Gen. 1:6)

Mit Bestimmtheit weiß man aber heute, dass die Erde etwa 4,5 Milliarden Jahre alt ist. Im erdgeschichtlichen Zeitalter des Kambriums (vor ca. 500 Millionen Jahren) kam es dann plötzlich, ebenfalls aus noch unbestimmten Gründen, zu einer explosionsartigen Vermehrung der Arten. Aus dieser Vermehrung der Arten geht nach einem langen Entwicklungsprozess von Einzellern zu Mehrzellern auch der Mensch hervor. Oder aber waren der Prophet Adam und seine Gefährtin Eva (arab. Hawwa) die ersten Menschen, die Gott aus Lehm erschaffen hat (Q 38:71) und vom Paradies auf die Erde ins Exil schickte (Q 2:30)?

Nach dem heutigen Wissensstand kann diese Frage jeder für sich beantworten, ebenso wie die Frage, ob Gott die Erde in sechs Tagen erschuf.

“Und Wir haben ja die Himmel und die Erde und das, was dazwischen ist, in sechs Tagen erschaffen, wobei Uns keine Ermüdung überkommen hat.” (Q 50:38; Q 41:9-12)

Die Wissenschaft vermag einiges zu erklären, doch bei Weitem nicht alles. Der Qur’an kann wiederum auf alles eine Antwort geben, die von uns Menschen aber nicht unbedingt verstanden werden muss. Vor allem bei der letzten aufgeworfenen Frage über die Erschaffung der Erde, sollte der folgende Vers berücksichtigt werden:

“[…] Und gewiss, ein Tag bei deinem Herrn ist wie tausend Jahre nach eurer Berechnung.” (Q 22:47)

Nun, ist es möglich, wissenschaftliche Erkenntnisse und göttliche Offenbarungen getrennt betrachten zu können und nicht zu vermischen? Vielleicht nur, wenn man sich Gottes Wunsch verinnerlicht, dass wir Menschen uns Wissen aneignen, forschen und lehren sollen?

Abschließend sollte man sich in diesem Zusammenhang fragen, warum gerade der Darwinismus derart viel Rechtfertigung benötigt, im Gegensatz zur Quantentheorie oder Einsteins Relativitätstheorie. Vielleicht, weil alle glauben, Darwin’s Theorie verstanden zu haben, während die physikalischen und mathematischen Theorien nur von wenigen verstanden werden. (Richard Dawkins im Buch “The Blind Watchmaker”, XV, 1986) Oder benötigt Darwin die Rechtfertigung, weil ihm fälschlicherweise zugeschrieben wird, er hätte die einen Menschen über die anderen Menschen gestellt? Dem ist letztlich zu erwidern, dass Ernst Haeckel dafür verantwortlich war und dem Rassismus ein wissenschaftliches Fundament verschaffte. Darwin betrachtete die “Menschen aller Hautfarben als Vertreter einer Art – und kämpft zeitlebens gegen Sklaverei als Besitz eines Menschen durch einen anderen.” (Siehe ZeitOnline, 150 Jahre “Entstehung der Arten” – Danke Darwin, 31.08.2008)

Köpfe und Tücher

Pünktlich zum Weltfrauentag ist eine neue Runde zum Thema „Kopftuch muslimischer Frauen“ entflammt. Sie zeigt einmal mehr, wie schwierig es ist, in so einer aufgeheizten Situation, die man zurzeit in Österreich erlebt, eine sachliche Debatte zu führen.

Beratungsrat der IGGÖ erklärt das Kopftuch zur Pflicht (fard)

Am Anfang war das Wort. Das Wort war „Kopftuchgebot“ und stand als Titel einer Stellungnahme des sogenannten Beratungsrates der IGGÖ. Was um Himmels Willen hat die Islamische Glaubensgemeinschaft dazu veranlasst, in dieser ohnehin aufgeheizten Stimmung und Debattenlage, die unsachlicher nicht sein könnte, noch zusätzlich eigenhändig Holz ins Feuer zu werfen? Einfach unerklärlich. In der von Populisten in jeglicher Art missbrauchten Diskussion über den Islam, soll der Präsident der IGGÖ, Ibrahim Olgun, laut Medien erklärt haben, dass es im Text darum gegangen ist, “rund um die Debatte zu Burka und Kopftuch religiöse Quellen aufzuzeigen“.

Der provokative Titel „Kopftuchgebot“ wurde nach massiver medialer Kritik in den etwas unbeholfenen Titel „Stellung der Verhüllung im Islam“ unbenannt, deren Inhalte aber blieben unverändert. Und um diese Inhalte geht es hier. Um Inhalte, die immer noch von Männern diktiert werden, und die sich das Recht herausnehmen, über Frauenkleidung zu entscheiden. Von Männern, die es angebracht finden, Musliminnen zu Sünderinnen zu erklären, weil sie aus welchem Grund auch immer, kein Kopftuch tragen. Diese Männer stellen das Kopftuch als islamische Pflicht (fard) mit den Grundsäulen des Islams, dem Beten, dem Almosengeben, dem Fasten, etc. gleich. read more…

Stellungnahme zur Fatwa des IGGiÖ-Mufti über die Verhüllung im Islam

Am 16. Februar 2017 veröffentlichte der Mufti der Glaubensgemeinschaft ein Fatwa (religiöses Rechtsurteil) zur Stellung des Kopftuches bzw der Verhüllung im Islam. Dieses autoritäre aber nicht bindende Fatwa erfordert eine tiefgreifende Stellungnahme und eine dringend notwendige inner-islamische Debatte, wie die MuslimInnen ihre Religion hier und heute verstehen. Mir geht es dabei nicht darum, ob die muslimischen Frauen Kopftuch tragen müssen oder nicht. Mir geht es in dieser Frage darum, wie und mit welchen Quellen wir unsere Religiosität in der Gegenwart begründen und was den MuslimInnen als unantastbare Wahrheit geboten wird. read more…

ISLAMPORTAL.AT ist online!

Bei der Veranstaltung des Österreichischen Integrationsfonds “Wie viel Europa braucht der Islam?” vergangenen Dienstag (28.02.) im kleinen Festsaal der Hauptuni Wien, präsentierte Univ.-Prof. Dr. Zekirja Sejdini (Universität Innsbruck) zu Beginn der Podiumsdiskussion die neue Onlineplattform “Islamportal“.

„Im Mittelpunkt steht das Konzept einer kontextuellen Prägung des Islam, die Zusammenleben, Kultur und Werte in Österreich und Europa im Fokus hat. Die Onlineplattform bietet dazu wissenschaftlich fundierte, objektive, kontextuelle und kritische Informationen zu den verschiedensten Themen rund um den Islam.“ (OTS) read more…

Traum und Albtraum vom Kalifat

Vergangenen Dienstag (14.2.) folgte CEAI der Einladung der Landesverteidigungsakademie in Wien zur Diskussionsveranstaltung mit dem Titel “Traum und Albtraum vom Kalifat – Ursachen des religiösen Extremismus und Deradikalisierungsversuche”. read more…

Buchtipp: “Die Vielfalt Islamischer Wirklichkeiten”

Im Mittelpunkt steht, wie der Titel schon zeigt, die Vielfalt. Eine Vielfalt, die uns Menschen von Gott mitgeteilt wurde und gerade in der heute so globalisierten Welt derart augenscheinlich wird:

„Denn jede Gemeinschaft wendet sich ihrer eigenen Richtung zu, von der Er der Mittelpunkt ist. Wetteifert daher miteinander im Tun guter Werke. Wo immer ihr sein mögt, Gott wird euch alle zu Sich versammeln: denn, wahrlich, Gott hat die Macht, alles zu wollen.” (Qur’an 2:148)

Khalid El Abdaoui und Yunus Valerian Hentschel sind die Herausgeber des kürzlich erschienen Buches “Die Vielfalt Islamischer Wirklichkeiten – Neue Ansätze in den Islamischen Studien an der Universität Wien”. Wie die Abbildung zeigt, finden sich darin spannende Beiträge von unseren Kollegen und Kolleginnen am Institut für Islamisch-Theologische Studien.

Viel Spaß beim Lesen wünscht CEAI!

 

 

Wir dürfen die westlichen Werte nicht im Kampf gegen Extremismus aufgeben!

Nachdem am Sonntag in Quebec (Kanada) während des Abendgebets in einer Moschee auf betende Menschen geschossen wurde, wird einmal mehr klar, dass der Kampf gegen Radikalismus, Extremismus und Fanatismus alle angeht. Jede Woche sterben Menschen aufgrund von extremen und fanatischen Ideen, seien sie nationalistischer, rechtsextremer oder islamistisch-dschihadistischer Natur. Hier wird gegen all jene gekämpft, die diese Ideen nicht mittragen, weshalb wir verstehen müssen, dass wir alle denselben Feind haben.

Die Forderung muss deshalb lauten: Trotz der vielen Anschläge müssen wir gemeinsam für den Erhalt unserer Werte, für ein friedliches Leben in Freiheit, für die Religionsfreiheit und weitere Menschenrechte, für die Gleichheit vor dem Gesetz und für einen kompromissbereiten und offenen Dialog kämpfen. Mehr denn je heißt es heute für ein freundliches und friedliches Zusammenleben mit unseren MitbürgerInnen einzutreten, unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, etc.

Pauschalisierung und Polarisierung, Hass und Hetze, Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeit verträgt keine Gesellschaft, sie gefährden lediglich den sozialen Frieden. Deshalb dürfen wir auf keinen Fall unsere westlichen Werte im Kampf gegen den gemeinsamen Feind aufgeben, denn sonst werden wir allesamt die demokratische Zivilisation begraben und uns in vergangenen bereits erlebten Katastrophen wiederfinden.

Der Teufel ist die Seele

Das Wort “Seele” wird im Koran an mehreren Stellen erwähnt wie z.B.: “Wir haben ja den Menschen erschaffen und wissen, was (alles ihm) seine Seele einflüstert, und Wir sind ihm doch näher als seine Halsschlagader” (50:16). Damit verbunden lässt sich hier eine Frage stellen: Warum machen gottesgläubige Menschen Fehler, obwohl sie an Gott glauben, beten, das heilige Buch lesen und Almosen geben? Einige Gottesgläubige argumentieren damit, dass der Teufel sie verführen würde. Sie deklarieren den Teufel als Schuld für jede von ihnen begangene schlechte Tat. Doch wer verführte den Teufel (Schaitan) selbst, sich Gott zu widersetzen?

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Das Wiener Moschee-Projekt

In Wien soll eine neue Moschee entstehen, die im Einklang mit europäischen Werten steht und den MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen offen steht. Eine Moschee, in der in deutscher Sprache gepredigt wird. Mit dem Wiener Moschee-Projekt wird einerseits das Ziel verfolgt, dass Moscheen nicht mehr als Fremdkörper sondern als als Teil Europas und als Ort der Begegnung wahrgenommen werden. Anderseits soll der oft verwendete Begriff “Islam europäischer Prägung” greifbar und erlebbar gemacht werden. Für mehr Informationen besuchen Sie die Homepage des Wiener Moschee-Projekts.

Interview mit Alfred “Ali” Wondratsch

Der FPÖ-Bezirksrat Alfred Wondratsch konvertierte im Juni 2012 zum Islam und lebt seitdem nach den Regeln des Islams. Dennoch sieht er zum Zeitpunkt keinen Widerspruch zum Bezirksratsmandat. Der Islam steht jedoch für ihn “an erster Stelle”.

CEAI: Sie sind 2012 zum Islam konvertiert. Was war der Auslöser?
Wondratsch: Vor dem Übertritt zum Islam spielte Religion keine große Rolle in meinem Leben. Dann überlebte ich nur knapp einen schwerwiegenden Arbeitsunfall im Jahr 1992, als ich im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit als Notfallsanitäter ein neugeborenes Baby entbunden hatte. Ich wusste, dass Gott noch etwas mit mir vor hatte. So bekam ich über die Religion mehr oder weniger durch Bekannte einen ersten Überblick, der mich später zum Selbststudium bewegte. Nach etwa einem Jahr durchforsteter Literatur kam der Wunsch den Islam anzunehmen. Im Islamischen Zentrum (IZ) wurden mir grundlegende Dinge beigebracht, wie man zB die rituelle Reinheit erlangt, die für das Gebet notwendig ist, oder wie man die Basmala spricht. Als ich schlussendlich im Juni 2012 bereit war das Glaubensbekenntnis (Shahada) auszusprechen, überkam mich ein befreiendes Gefühl.

CEAI: Was ist für Sie die Bedeutung des Islams?  read more…

Wie viel Gefühl braucht der Mensch?

Ganz gleich was man von Gefühlen halten mag – sie haben eine große Macht auf unser Denken und unser Handeln. Vor allem dann, wenn wir im pädagogischen Sinne das Gefühl als etwas nehmen, das uns tagtäglich begegnet und wir mit dem Wissen über Gefühle „arbeiten“ können. Am liebsten jedoch wäre es manchmal, man könnte alle Gefühle abstellen und nur mehr mit dem Verstand agieren, denn nur der Verstand hilft uns bestimmte Situationen aus einer Distanz heraus zu beurteilen. Es stellt sich die Frage, ob wir denn mit dieser Distanz genau das herbeiführen, was wir als Pädagoginnen eigentlich nicht haben wollen, nämlich: emotionale Distanz. Mit Distanz meine ich auch die Distanz, sich mit religiösen Inhalten nicht durchdringend und tief zu beschäftigen, sondern sich stattdessen nur oberflächlich damit zu beschäftigen, was jedoch nichts Grundlegendes im Menschen „bewirken“ kann. read more…

Integration durch Exklusion?

In Bezug auf die erst kürzlich entstandene Debatte zum Thema Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst hat Prof. Ednan Aslan ein Interview mit CEAI geführt und vertritt eine klare Position: Eine Debatte über den Status der Religion ist notwendig, aber “das Kopftuch ins Zentrum der eigentlichen Debatte zu rücken, ist keine gute Überlegung!” Diesbezüglich hat Nadire Mustafi, Mitglied der Albanischen Kultusgemeinde, eine Stellungnahme verfasst, in der sie ein klares Signal setzt: Integration durch Exklusion ist nicht möglich.

Über Integration zu sprechen und gleichzeitig Menschen aufgrund eines bestimmten Identifikationsmerkmales auszuschließen, scheint mehr als nur paradox zu sein. BM Kurz möchte dem Vorschlag des Vizerektors der Universität Wien, Heinz Faßmann nachgehen, ein Kopftuch-Verbot im öffentlichen Dienst im Integrationspaket zu inkludieren.

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Prof. Aslan: “Das Kopftuch ins Zentrum der eigentlichen Debatte zu rücken, ist keine gute Überlegung!”

“Eine Debatte über die Stellung der Religionen in Österreich ja, aber wir sollten die Debatte nicht am Kopftuch festmachen.”
Soll man das Kopftuch im öffentlichen Dienst verbieten? “Nein!”
Was sagen Sie MuslimInnen? “Nehmt die Debatte als Anlass, auch über unsere Bringschuld gegenüber einer gut funktionierenden pluralistischen Gesellschaft nachzudenken.”

CEAI interviewte Prof. Ednan Aslan über die wieder aufgeflammte Debatte über ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst:

Herr Aslan, ihr Kollege Herr Faßmann möchte das Kopftuch im öffentlichen Dienst verbieten? Haben Sie mit ihm darüber gesprochen? read more…

Rauchen erst ab 18 – Das Positionspapier der KIJA!

Zwar muss die wieder entbrannte Debatte über Jugendschutz und Rauchverbot einer politischen Lösung zugeführt werden, jedoch möchte auch CEAI in diesem Zusammenhang einen kleinen Beitrag leisten.

Tabak, Alkohol oder Glücksspiel. Alle diese Dinge sind Kindern und Jugendlichen verboten, damit sie zumindest nach dem Gesetz geschützt sind. Aktuell wird abermals darüber diskutiert, den Erwerb und den Konsum von Nikotin für alle unter 18-Jährigen zu verbieten. Neun verschiedene Landesgesetze gibt es dazu in Österreich, was die Gesetzeslage für viele betroffene Jugendliche, Eltern und anderen Aufsichtspersonen sehr undurchsichtig macht. Trotzdem rauchen und konsumieren bereits unter 16-Jährige.

„Nirgendwo sonst greifen 12- bis 18-Jährige häufiger zur Zigarette. 27 Prozent bezeichnen sich der Statistik Austria zufolge als „aktive Raucher“, rauchen also täglich mindestens eine Zigarette – Mädchen im Übrigen mit 29 Prozent noch häufiger als Buben (25 Prozent).“ (Die Presse vom 11.06.2016)

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Das Mädchen Wadjda aus Saudi Arabien zu Beginn des neuen Jahres 2017

In meinen Beiträgen in Citizenship Education beziehe ich mich zumeist auf meine Praxiserfahrungen aus dem Lebensraum Schule. Die Heranziehung dieses Lebensraums als sozialer Mikrokosmos ergibt sich daraus, dass dieser institutionalisierte Ort einerseits die heranwachsenden Individuen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet und diese Individuen künftig die Hauptakteure unseres Gesellschaftssystems sein werden.  Ein Umkehrschluss bringt mit sich, dass jede/r Erwachsene mehr oder weniger an die persönlichen Schulerfahrungen zurückblickt und seine aktuellen Perspektiven bzw. Meinungen mit diesen Erfahrungen teilweise in Verbindung setzt. Es ist ein Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule, in der Wertevermittlung zur Mündigkeit beizutragen und die heranwachsenden Individuen mit unterschiedlichen Kompetenzen auszustatten.

Nun zum konkreten Anlass dieses Beitrages, der meines Erachtens auf eine gelungene Wissens-, Kultur- und Wertevermittlung hinweist. Von einer Kollegin aus meiner Schule bekamen die SchülerInnen Im Unterrichtsfach “Deutsch” als Leselektüre den Jugendroman „Das Mädchen Wadjda [Wadschda]“ von Hayfa Al-Mansour. read more…

Citizenship ist die Begegnung von Menschen mit den Strukturen und Gesetzen eines Staates. Wenn Religion und Migration dabei eine Rolle spielt, braucht es im besondern Maß auch Auseinandersetzung. Es ist eine spannende Begegnung. Im Idealfall Dialog.

Was ist der Islam für dich? Hoffnung, Stütze, Familie. Hier sehen Sie eine Umfrage unter Jugendlichen, was Islam für sie bedeutet. Dadurch lernen wir, was Islam ist.

Demokratie versus Islam. Ein Widerspruch? Viele Fragen. Die Gesellschaft, ein Experte und ein Imam antworten.

Dabei stellt sich die Frage, was die Menschen in Österreich über das Wählen denken und, ob sie im Konkreten zur Wahl zum Bundespräsidenten gehen.

Die Wahl zum Bundespräsidenten steht nur österreichischen StaatsbürgerInnen zu, darunter finden sich viele muslimische ÖsterreicherInnen und österreichische MuslimInnen?

Islam und Schule. Auseinandersetzung. Wie erleben junge muslimische Studierende die Diskussionsfreudigkeit im Literaturunterricht der Schule an Themen die sie in ihrem bisherigen Leben noch nicht gekannt haben? Europäischer Islam ist für Prof. Aslan eine Religion, der bestehende Widersprüche klärt.lut028

Frauen über Frauen. Wer ist die Frau im Islam? Woher kommen die Vorurteile über die vermeintlich unmündige Muslima? Welche Rechte hat sie? Fünf junge Frauen über die Frau im Islam.

Frauen in der Wissenschaft und in der Bildung: Muslima Theology!
https://www.youtube.com/watch?v=NCEft8mIS1M&index=38&

Junge Frauen der Generation “Snapchat” sprechen über Gott und die Welt, über das Internet, Frauen mit Burka und über noch viel mehr.

Social Experiment – Wie frei denkt Wien? [in zwei Teilen] Menschen assoziieren und antworten spontan auf einzelne Wörter.

 

Unterstützen Sie das Wiener Moschee-Projekt!

 

CEAI-Roundtable-Gespräche über “Frauen”, “Männer” und die “Opferrolle”.

Wer aus der Opferrolle ausbrechen will, soll aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. So wie beispielsweise Monika, die sich solidarisch am Hauptbahnhof um Flüchtlinge kümmerte.

Ein Flüchtling aus Irak spricht über seine Erfahrungen.

CEAI hat gefragt, wie tolerant der Islam ist und, ob andere Religionen im Islam akzeptiert werden.

Was denken Menschen über den Frieden?

Ein Architekt spricht über den Moscheebau. Muss es tatsächlich ein Minarett haben?

CEAI beschäftigt sich aber auch mit den religiösen Pflichten von MuslimInnen, wie etwa dem Fasten im Monat Ramadan.

 

Wie wir arbeiten: Bemerken, bedenken, entwickeln, fragen, lesen, reden, reisen, überprüfen, verbinden, zuhören.

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