Welcome • Hallo • Salām

… bei dieser Initiative des Instituts für Islamische Studien der Universität Wien. Wir entwickeln alternative Unterrichtsmaterialien zu gesellschaftlichen Themen aus der Perspektive des Islams in Europa und bieten eine Informationsplattform mit der Möglichkeit, selbst einen Beitrag oder ein Video auf der CEAI-Seite zu veröffentlichen.

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Wenn aktuelle Themen Sie bewegen, mehr zu erfahren. Dann schreiben Sie uns!

 

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C E A I    –    B L O G

Traum und Albtraum vom Kalifat

Vergangenen Dienstag (14.2.) folgte CEAI der Einladung der Landesverteidigungsakademie in Wien zur Diskussionsveranstaltung mit dem Titel “Traum und Albtraum vom Kalifat – Ursachen des religiösen Extremismus und Deradikalisierungsversuche”. read more…

Buchtipp: “Die Vielfalt Islamischer Wirklichkeiten”

Im Mittelpunkt steht, wie der Titel schon zeigt, die Vielfalt. Eine Vielfalt, die uns Menschen von Gott mitgeteilt wurde und gerade in der heute so globalisierten Welt derart augenscheinlich wird:

„Denn jede Gemeinschaft wendet sich ihrer eigenen Richtung zu, von der Er der Mittelpunkt ist. Wetteifert daher miteinander im Tun guter Werke. Wo immer ihr sein mögt, Gott wird euch alle zu Sich versammeln: denn, wahrlich, Gott hat die Macht, alles zu wollen.” (Qur’an 2:148)

Khalid El Abdaoui und Yunus Valerian Hentschel sind die Herausgeber des kürzlich erschienen Buches “Die Vielfalt Islamischer Wirklichkeiten – Neue Ansätze in den Islamischen Studien an der Universität Wien”. Wie die Abbildung zeigt, finden sich darin spannende Beiträge von unseren Kollegen und Kolleginnen am Institut für Islamisch-Theologische Studien.

Viel Spaß beim Lesen wünscht CEAI!

 

 

Wir dürfen die westlichen Werte nicht im Kampf gegen Extremismus aufgeben!

Nachdem am Sonntag in Quebec (Kanada) während des Abendgebets in einer Moschee auf betende Menschen geschossen wurde, wird einmal mehr klar, dass der Kampf gegen Radikalismus, Extremismus und Fanatismus alle angeht. Jede Woche sterben Menschen aufgrund von extremen und fanatischen Ideen, seien sie nationalistischer, rechtsextremer oder islamistisch-dschihadistischer Natur. Hier wird gegen all jene gekämpft, die diese Ideen nicht mittragen, weshalb wir verstehen müssen, dass wir alle denselben Feind haben.

Die Forderung muss deshalb lauten: Trotz der vielen Anschläge müssen wir gemeinsam für den Erhalt unserer Werte, für ein friedliches Leben in Freiheit, für die Religionsfreiheit und weitere Menschenrechte, für die Gleichheit vor dem Gesetz und für einen kompromissbereiten und offenen Dialog kämpfen. Mehr denn je heißt es heute für ein freundliches und friedliches Zusammenleben mit unseren MitbürgerInnen einzutreten, unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, etc.

Pauschalisierung und Polarisierung, Hass und Hetze, Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeit verträgt keine Gesellschaft, sie gefährden lediglich den sozialen Frieden. Deshalb dürfen wir auf keinen Fall unsere westlichen Werte im Kampf gegen den gemeinsamen Feind aufgeben, denn sonst werden wir allesamt die demokratische Zivilisation begraben und uns in vergangenen bereits erlebten Katastrophen wiederfinden.

Der Teufel ist die Seele

Das Wort “Seele” wird im Koran an mehreren Stellen erwähnt wie z.B.: “Wir haben ja den Menschen erschaffen und wissen, was (alles ihm) seine Seele einflüstert, und Wir sind ihm doch näher als seine Halsschlagader” (50:16). Damit verbunden lässt sich hier eine Frage stellen: Warum machen gottesgläubige Menschen Fehler, obwohl sie an Gott glauben, beten, das heilige Buch lesen und Almosen geben? Einige Gottesgläubige argumentieren damit, dass der Teufel sie verführen würde. Sie deklarieren den Teufel als Schuld für jede von ihnen begangene schlechte Tat. Doch wer verführte den Teufel (Schaitan) selbst, sich Gott zu widersetzen?

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Das Wiener Moschee-Projekt

In Wien soll eine neue Moschee entstehen, die im Einklang mit europäischen Werten steht und den MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen offen steht. Eine Moschee, in der in deutscher Sprache gepredigt wird. Mit dem Wiener Moschee-Projekt wird einerseits das Ziel verfolgt, dass Moscheen nicht mehr als Fremdkörper sondern als als Teil Europas und als Ort der Begegnung wahrgenommen werden. Anderseits soll der oft verwendete Begriff “Islam europäischer Prägung” greifbar und erlebbar gemacht werden. Für mehr Informationen besuchen Sie die Homepage des Wiener Moschee-Projekts.

Interview mit Alfred “Ali” Wondratsch

Der FPÖ-Bezirksrat Alfred Wondratsch konvertierte im Juni 2012 zum Islam und lebt seitdem nach den Regeln des Islams. Dennoch sieht er zum Zeitpunkt keinen Widerspruch zum Bezirksratsmandat. Der Islam steht jedoch für ihn “an erster Stelle”.

CEAI: Sie sind 2012 zum Islam konvertiert. Was war der Auslöser?
Wondratsch: Vor dem Übertritt zum Islam spielte Religion keine große Rolle in meinem Leben. Dann überlebte ich nur knapp einen schwerwiegenden Arbeitsunfall im Jahr 1992, als ich im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit als Notfallsanitäter ein neugeborenes Baby entbunden hatte. Ich wusste, dass Gott noch etwas mit mir vor hatte. So bekam ich über die Religion mehr oder weniger durch Bekannte einen ersten Überblick, der mich später zum Selbststudium bewegte. Nach etwa einem Jahr durchforsteter Literatur kam der Wunsch den Islam anzunehmen. Im Islamischen Zentrum (IZ) wurden mir grundlegende Dinge beigebracht, wie man zB die rituelle Reinheit erlangt, die für das Gebet notwendig ist, oder wie man die Basmala spricht. Als ich schlussendlich im Juni 2012 bereit war das Glaubensbekenntnis (Shahada) auszusprechen, überkam mich ein befreiendes Gefühl.

CEAI: Was ist für Sie die Bedeutung des Islams?  read more…

Wie viel Gefühl braucht der Mensch?

Ganz gleich was man von Gefühlen halten mag – sie haben eine große Macht auf unser Denken und unser Handeln. Vor allem dann, wenn wir im pädagogischen Sinne das Gefühl als etwas nehmen, das uns tagtäglich begegnet und wir mit dem Wissen über Gefühle „arbeiten“ können. Am liebsten jedoch wäre es manchmal, man könnte alle Gefühle abstellen und nur mehr mit dem Verstand agieren, denn nur der Verstand hilft uns bestimmte Situationen aus einer Distanz heraus zu beurteilen. Es stellt sich die Frage, ob wir denn mit dieser Distanz genau das herbeiführen, was wir als Pädagoginnen eigentlich nicht haben wollen, nämlich: emotionale Distanz. Mit Distanz meine ich auch die Distanz, sich mit religiösen Inhalten nicht durchdringend und tief zu beschäftigen, sondern sich stattdessen nur oberflächlich damit zu beschäftigen, was jedoch nichts Grundlegendes im Menschen „bewirken“ kann. read more…

Integration durch Exklusion?

In Bezug auf die erst kürzlich entstandene Debatte zum Thema Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst hat Prof. Ednan Aslan ein Interview mit CEAI geführt und vertritt eine klare Position: Eine Debatte über den Status der Religion ist notwendig, aber “das Kopftuch ins Zentrum der eigentlichen Debatte zu rücken, ist keine gute Überlegung!” Diesbezüglich hat Nadire Mustafi, Mitglied der Albanischen Kultusgemeinde, eine Stellungnahme verfasst, in der sie ein klares Signal setzt: Integration durch Exklusion ist nicht möglich.

Über Integration zu sprechen und gleichzeitig Menschen aufgrund eines bestimmten Identifikationsmerkmales auszuschließen, scheint mehr als nur paradox zu sein. BM Kurz möchte dem Vorschlag des Vizerektors der Universität Wien, Heinz Faßmann nachgehen, ein Kopftuch-Verbot im öffentlichen Dienst im Integrationspaket zu inkludieren.

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Prof. Aslan: “Das Kopftuch ins Zentrum der eigentlichen Debatte zu rücken, ist keine gute Überlegung!”

“Eine Debatte über die Stellung der Religionen in Österreich ja, aber wir sollten die Debatte nicht am Kopftuch festmachen.”
Soll man das Kopftuch im öffentlichen Dienst verbieten? “Nein!”
Was sagen Sie MuslimInnen? “Nehmt die Debatte als Anlass, auch über unsere Bringschuld gegenüber einer gut funktionierenden pluralistischen Gesellschaft nachzudenken.”

CEAI interviewte Prof. Ednan Aslan über die wieder aufgeflammte Debatte über ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst:

Herr Aslan, ihr Kollege Herr Faßmann möchte das Kopftuch im öffentlichen Dienst verbieten? Haben Sie mit ihm darüber gesprochen? read more…

Rauchen erst ab 18 – Das Positionspapier der KIJA!

Zwar muss die wieder entbrannte Debatte über Jugendschutz und Rauchverbot einer politischen Lösung zugeführt werden, jedoch möchte auch CEAI in diesem Zusammenhang einen kleinen Beitrag leisten.

Tabak, Alkohol oder Glücksspiel. Alle diese Dinge sind Kindern und Jugendlichen verboten, damit sie zumindest nach dem Gesetz geschützt sind. Aktuell wird abermals darüber diskutiert, den Erwerb und den Konsum von Nikotin für alle unter 18-Jährigen zu verbieten. Neun verschiedene Landesgesetze gibt es dazu in Österreich, was die Gesetzeslage für viele betroffene Jugendliche, Eltern und anderen Aufsichtspersonen sehr undurchsichtig macht. Trotzdem rauchen und konsumieren bereits unter 16-Jährige.

„Nirgendwo sonst greifen 12- bis 18-Jährige häufiger zur Zigarette. 27 Prozent bezeichnen sich der Statistik Austria zufolge als „aktive Raucher“, rauchen also täglich mindestens eine Zigarette – Mädchen im Übrigen mit 29 Prozent noch häufiger als Buben (25 Prozent).“ (Die Presse vom 11.06.2016)

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Das Mädchen Wadjda aus Saudi Arabien zu Beginn des neuen Jahres 2017

In meinen Beiträgen in Citizenship Education beziehe ich mich zumeist auf meine Praxiserfahrungen aus dem Lebensraum Schule. Die Heranziehung dieses Lebensraums als sozialer Mikrokosmos ergibt sich daraus, dass dieser institutionalisierte Ort einerseits die heranwachsenden Individuen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet und diese Individuen künftig die Hauptakteure unseres Gesellschaftssystems sein werden.  Ein Umkehrschluss bringt mit sich, dass jede/r Erwachsene mehr oder weniger an die persönlichen Schulerfahrungen zurückblickt und seine aktuellen Perspektiven bzw. Meinungen mit diesen Erfahrungen teilweise in Verbindung setzt. Es ist ein Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule, in der Wertevermittlung zur Mündigkeit beizutragen und die heranwachsenden Individuen mit unterschiedlichen Kompetenzen auszustatten.

Nun zum konkreten Anlass dieses Beitrages, der meines Erachtens auf eine gelungene Wissens-, Kultur- und Wertevermittlung hinweist. Von einer Kollegin aus meiner Schule bekamen die SchülerInnen Im Unterrichtsfach “Deutsch” als Leselektüre den Jugendroman „Das Mädchen Wadjda [Wadschda]“ von Hayfa Al-Mansour. read more…

Radikal Menschsein – Eine Homage an den Clown von Aleppo Anas Al Basha

Kennen Sie Anas Al Basha? Ganz kurze Zeit nur ist dieser Name Anfang Dezember in den Medien präsent gewesen, um wenige Tage später wieder vollkommen in Vergessenheit zu geraten. Anas Al Basha, 24 Jahre alt, Sozialarbeiter mit Schwerpunkt Betreuung von schwer traumatisierten Kindern, wohnhaft Aleppo, Syrien. Bei der Bombardierung der Stadt am 29. November 2016 durch syrische oder russische Kampfflugzeuge ist er ums Leben gekommen, einer von Vielen, von Hunderten, und doch hat er kurze Zeit diesem ganzen unmenschlichen Drama ein Gesicht gegeben. Anas Al Basha war nämlich Clown, der Clown von Aleppo.

Mitten in der umkämpften Stadt ist er im Clownskostüm unterwegs gewesen, rote Nase, orange Perücke, bunte Bekleidung, hat Kinder zum Lachen gebracht und mit Zauberkunststücken unterhalten, hat die Stadt nicht verlassen, obwohl er die Möglichkeit dazu gehabt hätte. read more…

Buchtipp: Lexikon des Dialogs – Grundbegriffe aus Christentum und Islam

Das Lexikon des Dialogs – Grundbegriffe aus Christentum und Islam ist ein Dialogprojekt der Eugen-Biser-Stiftung und versteht sich als brückenbauendes Fundament, das eine theologische innerperspektivische Abhandlung der Grundsteine beider Religionen bietet. Das Gemeinsame setzt auch eine “gemeinsame” Sprache voraus. Ziel ist es, die zunehmende Sprachlosigkeit, die das Verständnis wichtiger theologischer Begriffe aus der jeweils anderen und der eigenen Religion erschwert, zu überwinden. Durch die Zusammenarbeit christlicher und islamischer Vertreter gilt dieses Lexikon als signifikante Grundlage für eine erste gemeinsame Theologieforschung. read more…

Islamkonforme Ernährung – die Grenzen beim Essen

Vegetarier und Veganer sind die klassischen Vertreter, wenn es darum geht, seine Ernährungsweise umzuformen und auf ein bewussteres Essverhalten zu achten.
Begibt man sich auf eine religiöse Ebene, stößt man ebenfalls auf spezifische Ernährungsrichtlinien, nach denen sich Gläubige richten. Die bekanntesten Ausdrücke sind für AnhängerInnen des jüdischen Glaubens “koscher”, für MuslimInnen “halal”. Nach letzteren Regeln lebe ich.
Es begann im Monat Ramadan vergangenen Jahres.
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MACH MIT!

Du willst aktiv am gesellschaftlichen Geschehen teilnehmen und Deine eigene Meinung zum Thema Islam und Gesellschaft äußern? Das CEAI-Projekt gibt Dir die Möglichkeit ganz einfach mitzumachen. Werde BloggerIn und poste regelmäßig über aktuelle Themen oder Fragen, die Dich beschäftigen. Sende ganz unkompliziert Deinen fertigen Text an unser Team. Dieser wird auf unserer Homepage und Facebook veröffentlicht. Schreiben ist nicht so Dein Ding? Kein Problem! Du kannst auch Videos teilen oder selbst drehen und an uns schicken. Sende uns Dein Video oder Deinen Text per e-mail: ceai.austria@gmail.com.
Auf unserer Projektseite bekommst Du die einzigartige Gelegenheit, gehört, gelesen oder gesehen zu werden.
Mach mit!

Wozu? read more…

V I D E OS  &  M o r e

Die neuen Österreicherinnen

Gott und die Welt

Social Experiment – Wie frei denkt Wien?

ROUND TABLE im Überblick

Azra bibert. Hier entlang…

Citizenship ist die Begegnung von Menschen mit den Strukturen und Gesetzen eines Staates. Wenn Religion und Migration dabei eine Rolle spielt, braucht es im besondern Maß auch Auseinandersetzung. Es ist eine spannende Begegnung. Im Idealfall Dialog. Demokratie versus Islam. Ein Widerspruch? Viele Fragen. Die Gesellschaft antwortet.

Was ist der Islam für dich? Hoffnung, Stütze, Familie. Hier sehen Sie eine Umfrage unter Jugendlichen, was Islam für sie bedeutet. Dadurch lernen wir, was Islam ist.

Islam und Schule. Auseinandersetzung. Wie erleben junge muslimische Studierende die Diskussionsfreudigkeit im Literaturunterricht der Schule an Themen die sie in ihrem bisherigen Leben noch nicht gekannt haben? Europäischer Islam ist für Prof. Aslan eine Religion, der bestehende Widersprüche klärt. lut028 Frauen über Frauen. Wer ist die Frau im Islam? Woher kommen die Vorurteile über die vermeintlich unmündige Muslima? Welche Rechte hat sie? Fünf junge Frauen über die Frau im Islam.





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