Welcome • Hallo • Salām

… bei der Initiative des Instituts für Islamisch-theologische Studien der Universität Wien. CEAI bietet Unterrichtsmaterialien zu gesellschaftspolitischen Themen aus der Perspektive eines Islams europäischer Prägung. Daneben bietet CEAI die Möglichkeit, Beiträge und Videos zu Themen mit Islambezug im Blog zu veröffentlichen.

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Wenn aktuelle Themen Sie bewegen, mehr zu erfahren. Dann schreiben Sie uns!

 

Der Wasserverkäufer – Eine Parabel von Al-Ghazali (gest. 1111)

Es war einmal ein Wasserverkäufer, der mit einem Tonkrug wandernd Wasser in den Suqs (Märkten) verkaufte. Die Menschen liebten ihn, er war gepflegt und hatte eine gute Sinnesart. Eines Tages hörte der König von ihm. Er sagte zu seinem Minister: “Gehe und suche nach dem Wasserverkäufer namens Tayeb und bring ihn zu mir.” Der Minister suchte nach ihm überall in den Suqs, bis er ihn fand.

Beim König angekommen, machte dieser ihm folgendes Angebot: “Ab heute kannst du in meinem Diwan arbeiten. Du schenkst meinen Gästen Wasser ein und sitzt neben mir, um mich mit deinen schönen Anekdoten, mit denen du berühmt geworden bist, zu unterhalten.” Der Wasserverkäufer nahm das Angebot gerne an. Er kehrte zu seiner Frau und teilte ihr die gute Nachricht mit. Am nächsten Tag trug er das Schönste seiner Gewänder, machte wie immer seinen Krug sauber und ging in den Palast arbeiten. Der Diwan war voller Gäste, denen er begann, Wasser aus seinem Tonkrug einzuschenken. Wenn er mit dem Wasserschenken fertig war, setzte er sich neben den König hin und belustigte ihn mit seinen Geschichten. Am Ende des Arbeitstages bekam er seinen Lohn und ging nach Hause. read more…

Islamischer Feminismus – ein Paradoxon?

In den öffentlichen Debatten über den Islam wird immer wieder Bezug genommen auf die Schlechterstellung der Frau in einer islamisch geprägten Gesellschaft.

Themen wie Polygynie, Ehrenmord, häusliche Gewalt, oder Zwangsheirat und allen voran das Kopftuch polarisieren und werden in Zusammenschau mit Qur’anvers 4,34 oftmals als Rechtfertigung für die Aufrechterhaltung des Bildes der unterdrückten muslimischen Frau herangezogen. Debattiert wird dabei über die Köpfe von muslimischen Frauen hinweg, ohne auf die jeweilige tatsächliche sozio-kulturelle Realität Bezug zu nehmen. Denn Muslima, egal ob nun mit Kopftuch oder ohne, vom liberalen bis hin zum islamistischen Spektrum, sind aktive Mitglieder ihrer jeweiligen Gesellschaft und setzen sich seit Jahrzehnten aus den unterschiedlichsten Perspektiven mit Genderaspekten in ihrer Religion auseinander. Der inner-muslimische Feminismus ist folglich geprägt von einem starken Meinungspluralismus hinsichtlich der Rolle der Frau in der Gesellschaft. Es gilt aber, die Bedeutung des Terminus Feminismus in der islamischen Welt keinesfalls mit jenem nach westlichem Verständnis gleichzusetzen. Zwar zielen beide Feminismen darauf ab, institutionalisierte, patriarchale Strukturen aufzubrechen; hinsichtlich des jeweils zugrundeliegenden Weltbildes und der Methoden unterscheiden sich beide Strömungen aber deutlich.

Sieht der Feminismus liberal-westlicher Prägung die Trennung von Religion, Politik und Staat als Voraussetzung für eine gendergerechte Gesellschaft an, so ist vor allem die Religion Ausgangspunkt für muslimische Frauenbewegungen. read more…

Gedanken zum Opferfest – Eid Mubarak!

Mit dem kommenden Freitag beginnt das Opferfest der MuslimInnen, das neben dem Ramadan-Fest das wichtigste Fest im Islam darstellt. In diesen Tagen findet auch eine der wichtigsten Gottesdienste der MuslimInnen statt, nämlich die Pilgerfahrt nach Mekka, die von allen Gläubigen, die wirtschaftlich und geistig in der Lage sind, zumindest einmal im Leben vollzogen werden sollte. Zu diesem Festtag ist es für MuslimInnen, die überwiegend der hanafitischen Rechtsschule angehören, eine Art von Pflicht (wādschib) ein Opfertier zu schlachten. Der Unterschied zwischen fard-“Pflicht” und wādschib-“Pflicht” besteht darin, dass fard nach den Hanafiten nur jene Pflichthandlungen sind, die aus sicheren Quellen (Koran, Sunnah oder feststehende Konsense) abgeleitet sind. Während wādschib eine Pflicht darstellt, “deren Pflichtsein hypothetisch und nicht gewiss ist”. (Ghandour, Fiqh, 2014, S. 73) Diese Pflichten sind also weniger verpflichtend als die fard-Pflichten. MuslimInnen aus anderen Rechtsschulen betrachten das Schächten des Opfertieres an diesem Tag wiederum als „Sunnah“, welche als noch weniger verpflichtend gilt als die wadschib-Pflicht.

Diese Tradition des Tieropfers wird durch islamische Rechtsgelehrte aus verschiedenen Stellen des Korans abgeleitet, vor allem aus der Geschichte Abrahams, der in seinem Traum einen Befehl Gottes erhielt, seinen Sohn für Ihn zu opfern, um seine Glaubenstreue zu prüfen. Während des Opferaktes jedoch erhielt Abraham den göttlichen Hinweis, ein Opfertier an Stelle seines Sohnes zu nehmen, um die so hart geprüfte Gottergebenheit von Abraham auf diese Weise zu belohnen und seinen Sohn zu retten. Muslimische Gelehrte leiten aus weiteren Koranstellen, wie 108:5, 37:107, das Pflichtgebot ab. Weil dieses Pflichtgebot nicht so eindeutig auf ein Opfertier hindeutet, wurde diese Pflicht unterschiedlich verstanden, zB nicht so eindeutig wie das Gebet oder das Fasten im Monat Ramadan. read more…

Das Burka-Verbot – eine geeignete Voraussetzung für Integration?

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) bestätigte kürzlich den Trend in Europa, die Vollverschleierung in Form einer Burka oder eines Niqab in der Öffentlichkeit gesetzlich zu verbieten. Die Richter des EGMR sehen in diesen islamischen Bekleidungsformen Hindernisse für das soziale Zusammenleben und für eine erfolgreiche Integration. Die Selbstbestimmtheit der Frau, ihre individuellen Beweggründe für eine Vollverschleierung und religiöse Glaubensüberzeugungen sind für die Richter nur nebensächlich. Ob ein generelles Verbot tatsächlich der Integration muslimischer Frauen dient und das zitierte „Zusammenleben“ fördert, darf bezweifelt werden. Und so ist das Urteil sicherlich als Antwort auf die gesamteuropäische Stimmung angesichts aktueller Migrationsströme und der Angst vor „Überfremdung“ zu verstehen.

Kerstin Wonisch hat Recht- und Religionswissenschaften an der Universität Graz studiert und sich in beiden Studien auf den Islam spezialisiert. Seit 2016 ist sie Researcher am Institut für Minderheitenrecht an der EURAC Bozen.

Aber kann ein generelles Verbot tatsächlich die Akzeptanz demokratischeWerte und eine Eingliederung in die europäische Gesellschaft bewirken? Eine Studie aus Frankreich belegt das Gegenteil. Einerseits hat die Zahl der Niqab-Trägerinnen und die damit verbundenen islamophoben Übergriffe auf Muslima in Frankreich zugenommen. Der Niqab wird von einem Teil der Frauen seither bewusst als ein identitätsstiftendes Merkmal getragen. Muslima sehen darin nun ein Symbol der Auflehnung, der Provokation gegen die französische Regierung. Bußgelder gegen Frauen in Burka oder Niqab werden seither von reichen Geschäftsmännern oder muslimischen Organisationen bezahlt. Andererseits hat das Verbot der Vollverschleierung den völligen Rückzug eines Teiles der strenggläubigen Frauen aus der französischen Öffentlichkeit zur Folge. Dieses Verbot bewirkt somit gerade das Gegenteil des gesetzlich angestrebten Zieles. Frauen aus konservativen, islamischen Familien haben dadurch nicht mehr die Möglichkeit, sich überhaupt am sozialen, öffentliche Leben zu beteiligen. Das Beispiel zeigt anschaulich, dass gelungene Integration nicht an der Erlaubnis, oder am Verbot des Tragens eines bestimmten religiösen Kleidungsstückes festgemacht werden kann. read more…

muslimisch-kritisch-zukunftsorientiert

Schockiert über das Video? Verärgert? Steckte tatsächlich die CIA und die jüdische Weltregierung dahinter? Nicht wenige sagen, dass zumindest 9/11 tatsächlich unter äußerst dubiosen Umständen passierte. Wer das ablehne, der google “9/11 controlled demolition”. Ca. 3000 unschuldige Todesopfer.  Ähnlich tragisch gestaltet sich Charlie Hebdo, allerdings mit wesentlich weniger Toten. Nun, wer steckt dahinter? Eine komplexe Frage, die bestimmt nicht so einfach zu klären ist, wie manche glauben. Die CIA? Die jüdische Weltregierung? Es wäre unseriös weiter darauf einzugehen.

Viel wichtiger wäre ein grundsätzlich anderer Zugang zu diesen Themen. Denn bei solchen Themen vergisst man leicht, dass es Unschuldige getroffen hat, die an diesem Tag bloß ihre Arbeit verrichten und nach Feierabend zu ihren Familien zurückkehren wollten. Und eben hier könnte bei Diskussionen dieser Themen in erster Linie angesetzt werden, die noch dazu eine gemeinsame moralische Haltung aller monotheistischen Religionen beinhaltet: “Jeder getötete Mensch ist einer zu viel! Möge Gott ihrer Seelen gnädig sein!” … Mensch wohl gemerkt. Nicht umsonst ist der Islam eine universale Religion. Die Schuldfrage tritt dann in den Hintergrund, denn für eine solche Haltung kann es keinen Unterschied machen, ob westliche Geheimdienste oder islamistische Extremisten dahinter stecken.

Digital verbreitete Propaganda, fake News oder Verschwörungstheorien read more…

Gewinner der “Allahu Akbar”-Video-Challenge 2017

Das Gewinner-Video der “Allahu Akbar”-Video-Challenge im Ramadan 2017 heißt:

“Allah Motiviert”

(BRG IMST und NMS Stams-Rietz)

Teamleitung: Elif Dagli (BRG Imst) und Nalan Gelengec (NMS Stams-Rietz)

Das eingereichte Video von SchülerInnen des BRG Imst und der NMS Stams-Rietz, besticht durch eine geistreiche Idee, die göttliche Lobpreisung bzw Huldigung “Allahu Akbar” mit zwei bedeutenden Bereiche des irdischen Lebens in Verbindung zu bringen:

1. Motivation durch die Huldigung Gottes im Bereich der körperlichen Fitness des Menschen
2. Wahrnehmung der wunderbaren Schöpfung der Natur durch die Lobpreisung Gottes

Diese harmonisch und authentisch inszenierte read more…

Österreichs ältestes Gesetz für MuslimInnen aus dem Jahr 1826

Die Frage, ob der Islam zu Österreich gehöre, wurde in jüngster Vergangenheit von gewissen Politikern gerne aufgegriffen und entsprechend hochstilisiert sowie von einem Teil der Bevölkerung entsprechend negativ bewertet. Selbstverständlich steht eine solche ablehnende Haltung in Verbindung mit den globalen Anschlägen sektiererischer Gruppierungen, die sich in erschreckender Weise als die “wahren Muslime” sehen und positionieren. Daraufhin alle MuslimInnen in Österreich pauschal als “die Anderen” darzustellen und womöglich abzulehnen, ist jedoch hinsichtlich einer bewussten gesellschaftlichen Exklusion höchst problematisch und fördert bestehende Ressentiments innerhalb einer immer heterogener werdenden Bevölkerung. Geht man allerdings zurück in die Geschichte, sieht man schon in der Gründungszeit Österreichs, dass es keine homogene österreichische Gesellschaft gab, auch wenn vor rund 200 Jahren die Heterogenität hauptsächlich in Abgrenzung zu anderen christlichen Konfessionen sichtbar wurde. Aber auch für MuslimInnen gab es in Österreich eigene Gesetze, die nicht nur in Bezug auf die obligatorische Zivilehe (Islamgesetz 1912) eine Vorreiterrolle spielten, sondern auch auf die Beachtung religiöser und kultureller Eigenheiten Rücksicht nahmen. Etwa bei der Beeidigung vor Gericht, zu deren Darstellung im Folgenden auf die Anfänge Österreichs eingegangen wird. read more…

Islamischer Fundamentalismus im familiären Kontext. Eine Einzelfallanalyse. – Ein Buchtipp!

Der von Sule Dursun verfasste Artikel, der vom Südwestdeutschen Verlag für Hochschulschriften als Buch veröffentlicht wurde, befasst sich mit dem islamischen Fundamentalismus im Mikrokosmos Familie. Anhand einer exemplarischen Einzelfallanalyse wird das Spannungsverhältnis zwischen islamischem Fundamentalismus und familiären Beziehungen ausgeführt, da diese Konstellation im bisherigen Forschungsstand unterschiedlicher Disziplinen ein eher unterbelichteter Themenschwerpunkt zu sein scheint. Die Analyse eines langen biografischen Interviews (einer akademisch gebildeten Tochter und ihrer Mutter aus Ankara) mithilfe der Grounded Theory liefert Anhaltspunkte zum islamischen Fundamentalismus im Kontext von Familie bzw zu deren Wechselwirkungen besonders im Hinblick auf die eigene religiöse Haltung. Zweck der Einzelfallanalyse war eine Exploration für weitere vertiefende Studien im Rahmen interdisziplinärer Forschungsarbeiten zum islamischen Fundamentalismus. read more…

Im Ramadan wird dir bewusst, dass der grenzenlose Zugang zu Nahrungsmitteln ein Privileg ist

Wenn ich als Kind an den Ramadan dachte, so sah ich in diesem lediglich eine Zeit, in der tagsüber weder gegessen noch getrunken werden durfte. Eine Belastung für MuslimInnen, dachte ich damals. Eine Praktik, die ich weder nachvollziehen konnte, noch irgendwann auf mich selbst anzuwenden gedachte. Mittlerweile, um einige Jahre älter und gefestigter in meinem Glauben, habe ich eine ganz andere Sicht in Bezug auf diese Zeit entwickelt. Ich sehe den Ramadan als Chance für gläubige MuslimInnen, sich eine spirituelle Auszeit zu nehmen und dem eigenen Körper, viel mehr dem Geist, die Gelegenheit zur Reinigung und Entgiftung zu geben.

Der Ramadan ermöglicht eine temporäre Flucht aus der schnelllebigen, konsumorientierten Gesellschaft.

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“Muslimische Diversität – Ein Kompass zur religiösen Alltagspraxis in Österreich” – ein Buchtipp!

Ednan Aslan / Jonas Kolb / Erol Yildiz, „Muslimische Diversität – Ein Kompass zur religiösen Alltagspraxis in Österreich“, Wiesbaden: Springer (2017).

Dieses Werk gilt als Abschlusspublikation einer mehrjährigen empirischen Studie (seit 2013), die allen voran die Variationsbreite und Vielschichtigkeit der religiösen Alltagspraxis von MuslimInnen in Österreich abbildet und tiefgründige Einblicke in muslimische Lebenswirklichkeiten gewährt. Denn entgegen einer häufig anzutreffenden, starren und klischeebesetzten Vorstellung, handelt es sich bei MuslimInnen nicht um eine homogene Gruppe, die ihre Religion durchwegs in derselben Art und Weise vertreten und praktizieren würde. Demzufolge leistet dieses Werk einen Beitrag zur Versachlichung der teils überreizten öffentlichen Debatte. read more…

Fasten im Monat Ramadan – Eine spirituelle Übung für Körper und Geist

Fasten bedeutet im Islam mehr als nur die Verringerung der Nahrungsaufnahme. Über den Verzicht hinaus geht es dabei um das Trainieren von Stärke durch Mäßigung zum Zweck des Einübens in Ausdauer und Geduld, um die Schärfung des sozialen Gewissens, und schließlich um ein friedlicheres Zusammenleben aller.

Fasten als eine der fünf Säulen des Islam

Fasten heißt auf Arabisch Saum oder Siyam und bedeutet “Enthaltsamkeit”. Der Fastenmonat im Islam ist Ramadan, der arabische Begriff kommt von “ar-ramad”, was soviel wie “brennende Hitze” bedeutet. Der Überlieferung nach ist diese Bezeichnung darauf zurückzuführen, dass im Rahmen der Benennung der Monate die Jahreszeit mitberücksichtigt wurde. So gesehen entsprach der neunte Monat Ramadan des islamischen Kalenders, der sich nach der Mondbewegung richtet, dem Sommer. Vor ungefähr fünfzehn Jahren, als ich nach Österreich gekommen bin, haben wir Ramadan im November und Dezember gefastet. Heuer beginnt er in der letzten Woche im Mai und endet, da Ramadan 29 bzw 30 Tage dauert, kurz vor Schulschluss. Er ist der heilige Monat, in dem der Qur´an zum ersten Mal offenbart wurde.

Das Fasten im Monat Ramadan, das den Muslimen erst im zweiten Jahr (ca. 624) nach der Hidschra – Auswanderung des Propheten Muhammed von Mekka nach Medina im Jahre 622 – vorgeschrieben worden ist, gehört gemäß dem folgenden Hadith zu den fünf Säulen des Islam: read more…

Leitgedanken zum Ramadan im Jahre 2017

Am Samstag, den 27. Mai 2017, beginnt laut errechnetem Mondkalender der erste Fastentag des diesjährigen Ramadans. Ausnahmsweise einheitlich in der gesamten muslimischen Welt.

Die unsichtbare Neumondphase tritt für Mitteleuropa gegen 20:44 Uhr Donnerstagnacht ein. Heute, Freitag Abend zum Sonnenuntergang, sollte die noch ganz junge Mondsichel mit bloßem Auge überall auf der Welt gut sichtbar sein, um den ersten Ramadantag zu bestimmen. Dann beträgt das Mondalter schon über 24 Stunden und die Sichel wird deutlich zu sehen sein. Schwierig wird es bei einem Mondalter von 14 Stunden, denn da liegt auch schon der Rekordsichtbarkeitswert. Doch dieses Jahr gestaltet sich die Mondsichtung so praktisch wie noch nie – überall auf der ganzen Welt! Das verspricht endlich einmal einen einheitlichen Beginn des Fastenmonats in der islamischen Welt und keiner kann bei so günstiger Mondstellung den Ramadan früher oder später ausrufen, unmöglich. Wer hier danebenliegen wird, hat ganz offenkundig falsch gehandelt. read more…

Kinder muslimisch-christlicher Eltern im konfessionellen Religionsunterricht

Bei allen analysierten Eheschließungen waren die Väter muslimisch, die Mütter christlich. Es macht dennoch Sinn, die Forschungsergebnisse nochmals in Erinnerung zu rufen, da meine Erfahrungen im Schulalltag weiterhin diese Ergebnisse bestätigen.

 

Dieser Beitrag widmet sich den SchülerInnen muslimisch-christlicher Eltern, da dieser Gruppe meiner Meinung nach nur wenig Aufmerksamkeit in der Gegenwart geschenkt wird. Dies, obwohl sich gerade unser postmodernes Zeitalter mit der Pluralisierung der Lebenswelten, Auflösung alter sozialer Ungleichheiten in neuen vielfältigen Milieus, Lebensweisen und Subkulturen und mit einer starken Individualisierung von Biographie-Mustern in Europas Gesellschaften auszeichnet. Dazu fällt auch die steigende Präsenz von muslimisch-christlichen Partnerschaften und die starke Präsenz von Kindern dieser Partnerschaften im Lebensraum Schule. Im Folgenden möchte ich über meine aktuellen Erfahrungen aus dem Schulraum berichten, um die Komplexität dieser Thematik besser veranschaulichen zu können. read more…

Citizenship ist die Begegnung von Menschen mit den Strukturen und Gesetzen eines Staates. Wenn Religion und Migration dabei eine Rolle spielt, braucht es im besondern Maß auch Auseinandersetzung. Es ist eine spannende Begegnung. Im Idealfall Dialog.

AKTUELLSTES VIDEO “Ich bin Muslim – Was wollen Sie wissen?”

Was ist der Islam für dich? Hoffnung, Stütze, Familie. Hier sehen Sie eine Umfrage unter Jugendlichen, was Islam für sie bedeutet. Dadurch lernen wir, was Islam ist.

Demokratie versus Islam. Ein Widerspruch? Viele Fragen. Die Gesellschaft, ein Experte und ein Imam antworten.

Dabei stellt sich die Frage, was die Menschen in Österreich über das Wählen denken und, ob sie im Konkreten zur Wahl zum Bundespräsidenten gehen.

Die Wahl zum Bundespräsidenten steht nur österreichischen StaatsbürgerInnen zu, darunter finden sich viele muslimische ÖsterreicherInnen und österreichische MuslimInnen?

Islam und Schule. Auseinandersetzung. Wie erleben junge muslimische Studierende die Diskussionsfreudigkeit im Literaturunterricht der Schule an Themen die sie in ihrem bisherigen Leben noch nicht gekannt haben? Europäischer Islam ist für Prof. Aslan eine Religion, der bestehende Widersprüche klärt.lut028

Frauen über Frauen. Wer ist die Frau im Islam? Woher kommen die Vorurteile über die vermeintlich unmündige Muslima? Welche Rechte hat sie? Fünf junge Frauen über die Frau im Islam.

Frauen in der Wissenschaft und in der Bildung: Muslima Theology!
https://www.youtube.com/watch?v=NCEft8mIS1M&index=38&

Junge Frauen der Generation “Snapchat” sprechen über Gott und die Welt, über das Internet, Frauen mit Burka und über noch viel mehr.

Social Experiment – Wie frei denkt Wien? [in zwei Teilen] Menschen assoziieren und antworten spontan auf einzelne Wörter.

 

Unterstützen Sie das Wiener Moschee-Projekt!

 

CEAI-Roundtable-Gespräche über “Frauen”, “Männer” und die “Opferrolle”.

Wer aus der Opferrolle ausbrechen will, soll aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. So wie beispielsweise Monika, die sich solidarisch am Hauptbahnhof um Flüchtlinge kümmerte.

Ein Flüchtling aus Irak spricht über seine Erfahrungen.

CEAI hat gefragt, wie tolerant der Islam ist und, ob andere Religionen im Islam akzeptiert werden.

Was denken Menschen über den Frieden?

Ein Architekt spricht über den Moscheebau. Muss es tatsächlich ein Minarett haben?

CEAI beschäftigt sich aber auch mit den religiösen Pflichten von MuslimInnen, wie etwa dem Fasten im Monat Ramadan.

 

Wie wir arbeiten: Bemerken, bedenken, entwickeln, fragen, lesen, reden, reisen, überprüfen, verbinden, zuhören.

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