Welcome • Hallo • Salām

… bei der Initiative des Instituts für Islamisch-theologische Studien der Universität Wien. CEAI bietet Unterrichtsmaterialien zu gesellschaftspolitischen Themen aus der Perspektive eines Islams europäischer Prägung. Daneben bietet CEAI die Möglichkeit, Beiträge und Videos zu Themen mit Islambezug im Blog zu veröffentlichen.

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Schreiben Sie uns, wenn aktuelle Themen Sie bewegen!

Macht es nicht genauso Sinn für Muslime, den Valentinstag zu feiern?

Photo by Kristina Litvjak

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Eine beträchtliche Ladung an Glückshormonen ist im Anmarsch. Wohin man guckt, stechen einem Herzen, Pralinen und Rosen ins Auge.

Während ich wie gewohnt an meinem Arbeitsplatz saß und durch das Fenster in verträumter Manier in die Ferne schaute, hörte ich auf einmal eine Stimme in mir, welche mich wachrüttelte:

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Muslime und Christen unterschreiben Dokument der Geschwisterlichkeit

Photo by rawpixel

Document on Human Fraternity for world peace and living together:

Dokument über die menschliche Geschwisterlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben:

Pope Francis and the Grand Imam of Al-Azhar, Ahmed el-Tayeb, sign a Document on Human Fraternity for World Peace and Living Together, during a Global Conference on the topic in Abu Dhabi. The official English-language text of the Document is below:
Papst Franziskus und der große Imam von Al-Azhar, Ahmed al-Tayeb, unterzeichneten auf einer Weltkonferenz zu diesem Thema in Abu Dhabi das Dokument über menschliche Geschwisterlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben. Der offizielle englische Text (ins deutsche übersetzt) des Dokuments ist nachfolgend:
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Das “Glück” und die “Balance”

Photo by Antonio Lainez

“Ein Leben mit vielen Glücksmomenten – Was heißt das? .. Genau diese Frage hat mich zur Balance geführt, wo ich auch meine Antwort dazu gefunden habe: Glück wird am meisten empfunden, wenn man mit aller Kraft, die einem zur Verfügung steht, zum Ergebnis gelangt. Der Augenblick der völligen Erschöpfung.. Und das ist Glück für mich!”

Wann auch immer ich mich innerlich beunruhigt und unzufrieden fühle, stelle ich mir diese Frage:
Habe ich jetzt wirklich all meine Kraft, die ich zu Verfügung habe, eingesetzt, um meinen inneren Frieden wieder zu finden? Manchmal heißt es sogar:

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Lohnt sich die Aufregung um den Zusatz “IGGÖ” statt “islam.” in der Zeugnisnote?

بسم الله الرحمن الرحيم
Ausgangspunkt des folgenden Kommentars ist die vom Zaun gebrochene Aufregung um die Entscheidung des Bildungsministeriums, dass nach Teilnahme am islamischen Religionsunterricht (RU) im Zeugnis künftig nicht mehr der Zusatz “islam.” sondern “IGGÖ” zu vermerken ist. Ohne auf die Aufregung in den sozialen Medien einzugehen, sollte folgendes Bild  veranschaulichen, worum es im Konkreten geht.

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Verhüllungsverbot: Integrative Maßnahme oder Themenverfehlung?

Das Koexistieren in einer Gesellschaft erfordert für ein harmonisches Miteinander Toleranz, Akzeptanz, Solidarität und Integration. Lässt man vorerst die philosophische Frage außer Acht, ob man sich tatsächlich miteinander solidarisieren oder vielmehr auf Kosten des Anderen distinguieren möchte, sollte man die Frage stellen, welche Faktoren und Maßnahmen für die Integration überhaupt förderlich sein könnten? Auf gut Deutsch: Macht es ein Stück Stoff wirklich aus? Ist die Gesellschaft derart symbolisch ausgerichtet, dass man das Äußere als Maßstab für Adaption und Integration festlegt?

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Gewinner der “FASTEN BEWEGT”-Video Challenge 1439/2018

In diesem Jahr schafften es im Rahmen der “FASTEN BEWEGT”-Video Challenge 1439/2018 zwei Kurzvideos in die Bewertung der CEAI-Jury. Die Jury setzte sich wie folgt zusammen: Michael Ameen Kramer, Eyup Kus, Mevlida Mesanovic und Senol Yagdi. Beurteilt wurden zum einen die Geschichte im Rahmen des vorgegebenen Themas beziehungsweise die an das Publikum gerichtete Botschaft sowie die gestalterische Umsetzung. Die JurorInnen kamen einstimmig zu folgendem Endergebnis:

1. Platz

“INSHALLAH MORGEN 😀 “

3. Klasse (3A/B) in der Unterstufe des GRG7
Bundesgymnasium & Bundesrealgymnasium Kandlgasse 39, 1070 Wien

Preisgeld: 300 Euro

Teamleitung: Sule Dursun

 

2. Platz

“Wie lange haben wir noch 🙂 ?”

7. Klasse (7A/B) in der Oberstufe des BRG Kandlgasse 1070 Wien
Bundesgymnasium & Bundesrealgymnasium Kandlgasse 39, 1070 Wien

Preisgeld: 250 Euro

Teamleitung: Sule Dursun

Bewertung:

Das Gewinner-Kurzvideo “INSHALLAH MORGEN 😀” zeichnet sich durch seine klare mit Schmäh versehene Botschaft in Bezug auf den zwischenmenschlichen Umgang mit dem Fasten aus. read more…

Kopftuchverbot bei Kindern? Die altbewährte Tradition der Kooperation auf dem Prüfstand

In einer Versicherung gegenüber der Regierung könnte die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) innerhalb einer bestimmten Frist versuchen, die Kopftuchproblematik in elementaren Bildungseinrichtung selbst zu lösen. Dafür müsste sie öffentlichkeitswirksam alle in Österreich lebenden MuslimInnen darüber aufklären und informieren, dass muslimische Mädchen bis zur Religionsmündigkeit gemäß der ausgearbeiteten Glaubenslehre in Österreich kein Kopftuch tragen sollen. Bei uneinsichtigen Eltern könnte dann mittels Einbindung der Schulleitung und Fachinspektoren ein gemeinsames Gespräch zur Lösung der Situation stattfinden. Die Regierung könnte ihrerseits auf den Pfad der Kooperation zurückkehren, in dem sie die Vorschläge der IGGÖ zur Lösung des Problems anhört und zwischenzeitlich ohne Eile in einem Erhebungs- und Evaluierungsprozess am Ende des nächsten Schuljahres die Gesamtsituation mittels konkreter Zahlen evaluiert. Sofern die Initiativen der IGGÖ unzureichend waren, könnte sie letztendlich immer noch ein Gesetz als ultima ratio erlassen. Dadurch wäre nicht nur die Position der Regierung gewahrt, sondern auch die IGGÖ könnte zeigen, dass sie ihre Verantwortung ernst- und gewissenhaft wahrnimmt. 

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Zu Ramadan kommen d‘Leut z‘am

R A M A D A N     K A R I M  . . .  5 MuslimInnen im Gespräch

http://www.alhamra.at/shop/kinder/ramadankalender-aus-pappe/

Ramadan im Trend? Ramadan ist für viele Muslime und Musliminnen längst ein lebendiger Teil ihres Lebens als muslimische ÖsterreicherInnen, was sich auch anhand der damit einhergehenden Traditionen abbilden lässt, wie als überspitztes Beispiel der Tafelspitz und die Vanillekipferl zum Iftar. Nach dem Vorbild des traditionellen Adventkalenders gibt es seit einigen Jahren auch Ramadan-Kalender mit 30 Türchen anstelle der bekannten 24. Besonders spannend ist der Umstand, dass bereits bekannte europäische Chocolatiers, die im Winter für den nötigen Nachschub an Weihnachtsschokolade sorgen, besagte Ramadan-Kalender produzieren und zur entsprechenden Zeit die lokalen Läden beliefern. read more…

CE001 Fasten im Ramadan – Podcast

Wir machen uns im Gespräch auf die Suche nach der Bedeutung des Fastens im Islam – vor dem heiligen Monat Ramadan, der 2018 Mitte Mai beginnt. Welche Auswirkungen kann das Fasten auf Schülerinnen und Schüler haben? Es sprechen Ednan Aslan, Ranja Ebrahim, Ahmed Al Shafey und Lothar Bodingbauer. Interviewgast: Gottfried Ellmauer, Schulleiter am BRGORG15, Wien.

Zum Hören bitte hier entlang…

FASTEN BEWEGT 🙂 Video-Wettbewerb im Ramadan 1439/2018

Im Rahmen der muslimischen Fastentage im Ramadan 2018 findet der 2. Video-Wettbewerb für “FASTEN BEWEGT” statt. Der Video-Wettbewerb soll SchülerInnen und LehrerInnen  motivieren, mit einem selbstproduzierten Kurzvideo an einer aktiven und visuellen interkulturellen Wertevermittlung aus der Perspektive jugendlicher MuslimInnen teilzunehmen.

Junge Menschen können ihre schönsten Videos einsenden und sehr attraktive Preise gewinnen. Das diesjährige “FASTEN BEWEGT”-Motto lässt verschiedenste Interpretationen, unterschiedlichste humorvolle und bittere Erfahrungen oder konkrete Statements zur Fastenzeit zu. Das Motto kann aber auch aus einem anderen Blickwinkel heraus erarbeitet und eingereicht werden. Wir freuen uns auf Eure Beiträge mit Fastenbezug. Die Einreichfrist endet am 6. Juli 2018 (verlängert! – urspr. 25. Juni 2018).

Ideen für ein Kurzvideo:

    • Was ist in der Fastenzeit anders?
    • Welche Emotionen löst die Fastenzeit in Dir aus?
    • Inszenierung von Mini-Theaterstücken – vom Drama bis zur Komödie.
    • Was verändert sich in Deinem Leben oder in Deinem Umfeld in der Fastenzeit, unabhängig davon ob Du fastet oder nicht fastest?
    • etc.

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Islam ist nicht ein leeres Wort, sondern Versöhnung und Frieden

Jede Religion wird von seinen Anhängern geprägt, weshalb dieser Beitrag mit wenigen Worten ein positiver Beitrag über den Islam sein soll. Immerhin wird der Islam in dieser Zeit nicht selten als homogenes Gebilde dargestellt, geprägt von Exklusivisten oder radikalen Fundamentalisten, die als politisch instrumentalisierte Gruppierungen den Islam zum Spielball ihrer eigenen Interessen machen. Dadurch verliert man schnell das Wesentliche dieser Religion aus den Augen, das übrigens nicht nur im Islam, sondern auch in anderen Religionen zu finden ist. Es sind diese höheren Tugenden der Vergebung, Versöhnung und Friedenswahrung, die für Gläubige am Schwierigsten umzusetzen sind, um entsprechend Gottes Prüfungen zu bestehen und nicht dem Hass, dem Zorn, oder der Rachsucht zu verfallen. Dementsprechend zeigt das folgende Video, wie ein muslimischer Vater den Islam nicht nur als leeres Wort versteht, sondern seine Religion tatsächlich in seinen Taten widerspiegeln lässt.


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Heimat – Identität – Religion

Woher kommst du?
Wo bist du zu Hause?
Wo ist deine Heimat?
Und welche Rolle spielt die Religion für diese Fragen?

Drei junge Erwachsene mit Migrationshintergrund (Afghanistan, Montenegro, Polen) versuchen durch Selbstreflexion diese Fragen zu beantworten. Durch persönliche Schilderungen entsteht abseits des politischen Diskurses zu diesen Themen eine offene und ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Identität bzw Identitäten. Eine Auseinandersetzung, die vor dem Hintergrund einer immer pluraler und heterogener werdenden Gesellschaft vor großen Herausforderungen steht. Doch Azra, Diana und Philipp haben bereits eine Idee für das künftige Zusammenleben. Seht selbst!

In Vielfalt geeint?

Das Motto der Europäischen Union (EU) lautet seit dem Jahr 2000 „In Vielfalt geeint“. Dieses Motto soll zum Ausdruck bringen, dass die vielen Kulturen, Traditionen und Sprachen den europäischen Raum bereichern und in ihm vereint sind. Mit dieser vielversprechenden und motivierenden Leitidee der EU sind viele junge Europäerinnen und Europäer aufgewachsen. Dieser Beitrag bezweckt die einzigartige Vision „in Vielfalt geeint“ in Erinnerung zu rufen. Die Motivation und das Vertrauen für die europäische Sozialunion scheint besonders in den letzten Jahren, vor allem nach dem „Brexit“ und dem Rechtsruck in einigen Mitgliedsstaaten, geschwächt bzw in Frage gestellt zu sein. Deshalb möchte ich anhand eines konkreten Fallbeispiels aus dem Schulalltag die Bedeutung dieser vorbildhaften Leitidee hervorheben.

Seit einigen Jahren bin ich islamische Religionslehrerin in der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Mater Salvatoris. Besonders mit KollegInnen, die das Fach Religion unterrichten, gelingt uns immer wieder eine erfolgreiche interreligiöse Zusammenarbeit in den Klassenverbänden. Ein Hilferuf kam interessanterweise von einer Pädagogikprofessorin, die in ihrer Unterrichtseinheit den Themenschwerpunkt interkulturelle Erziehung & Pädagogik hatte. Interkulturelle Erziehung beinhaltet unter anderem den pädagogischen Ansatz, indem das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft unter die Lupe genommen und gleichzeitig als Gegenstand produktiver Auseinandersetzung herangezogen wird. Es ist auch durchaus erwähnenswert, dass einige Konzeptionen die interkulturelle Pädagogik aufgrund der Betonung kultureller Einflussfaktoren für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen unterschiedlicher Herkunft kritisieren. Allerdings liegt das Hauptziel der interkulturellen Pädagogik darin, Strategien und neue Denkweisen für ein respektvolles und „wirkliches“ Miteinander zu entwickeln und gegen Exklusion, Vorurteile und Diskriminierungen Präventionsarbeit zu leisten. Explizit geht es also in der interkulturellen Bildung darum, Einstellungen und Meinungen über sich und andere zu reflektieren. Meine Kollegin schilderte folgende Situation aus ihrer Unterrichtseinheit: read more…

Citizenship ist die Begegnung von Menschen mit den Strukturen und Gesetzen eines Staates. Wenn Religion und Migration dabei eine Rolle spielt, braucht es im besondern Maß auch Auseinandersetzung. Es ist eine spannende Begegnung. Im Idealfall Dialog.

AKTUELLSTES VIDEO “Ich bin Muslim – Was wollen Sie wissen?”

Was ist der Islam für dich? Hoffnung, Stütze, Familie. Hier sehen Sie eine Umfrage unter Jugendlichen, was Islam für sie bedeutet. Dadurch lernen wir, was Islam ist.

Demokratie versus Islam. Ein Widerspruch? Viele Fragen. Die Gesellschaft, ein Experte und ein Imam antworten.

Dabei stellt sich die Frage, was die Menschen in Österreich über das Wählen denken und, ob sie im Konkreten zur Wahl zum Bundespräsidenten gehen.

Die Wahl zum Bundespräsidenten steht nur österreichischen StaatsbürgerInnen zu, darunter finden sich viele muslimische ÖsterreicherInnen und österreichische MuslimInnen?

Islam und Schule. Auseinandersetzung. Wie erleben junge muslimische Studierende die Diskussionsfreudigkeit im Literaturunterricht der Schule an Themen die sie in ihrem bisherigen Leben noch nicht gekannt haben? Europäischer Islam ist für Prof. Aslan eine Religion, der bestehende Widersprüche klärt.

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Frauen über Frauen. Wer ist die Frau im Islam? Woher kommen die Vorurteile über die vermeintlich unmündige Muslima? Welche Rechte hat sie? Fünf junge Frauen über die Frau im Islam.

Frauen in der Wissenschaft und in der Bildung: Muslima Theology!
https://www.youtube.com/watch?v=NCEft8mIS1M&index=38&

Junge Frauen der Generation “Snapchat” sprechen über Gott und die Welt, über das Internet, Frauen mit Burka und über noch viel mehr.

Social Experiment – Wie frei denkt Wien? [in zwei Teilen] Menschen assoziieren und antworten spontan auf einzelne Wörter.

 

Unterstützen Sie das Wiener Moschee-Projekt!

 

CEAI-Roundtable-Gespräche über “Frauen”, “Männer” und die “Opferrolle”.

Wer aus der Opferrolle ausbrechen will, soll aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. So wie beispielsweise Monika, die sich solidarisch am Hauptbahnhof um Flüchtlinge kümmerte.

Ein Flüchtling aus Irak spricht über seine Erfahrungen.

CEAI hat gefragt, wie tolerant der Islam ist und, ob andere Religionen im Islam akzeptiert werden.

Was denken Menschen über den Frieden?

Ein Architekt spricht über den Moscheebau. Muss es tatsächlich ein Minarett haben?

CEAI beschäftigt sich aber auch mit den religiösen Pflichten von MuslimInnen, wie etwa dem Fasten im Monat Ramadan.

 

Wie wir arbeiten: Bemerken, bedenken, entwickeln, fragen, lesen, reden, reisen, überprüfen, verbinden, zuhören.

Förderung

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