Das Lexikon des Dialogs – Grundbegriffe aus Christentum und Islam ist ein Dialogprojekt der Eugen-Biser-Stiftung und versteht sich als brückenbauendes Fundament, das eine theologische innerperspektivische Abhandlung der Grundsteine beider Religionen bietet. Das Gemeinsame setzt auch eine “gemeinsame” Sprache voraus. Ziel ist es, die zunehmende Sprachlosigkeit, die das Verständnis wichtiger theologischer Begriffe aus der jeweils anderen und der eigenen Religion erschwert, zu überwinden. Durch die Zusammenarbeit christlicher und islamischer Vertreter gilt dieses Lexikon als signifikante Grundlage für eine erste gemeinsame Theologieforschung.

„Das Lexikon ist ein anschauliches und authentisches Beispiel leseprobe-lexikondesdialogs
für die Begegnung, das Kennenlernen und Verstehen zwischen
Christentum und Islam. Das Buch bringt Christen und
Muslimen die wesentlichen Grundlagen der jeweils anderen
Religion näher und schafft damit eine Voraussetzung, einander
besser zu verstehen, und fördert eine Kultur des harmonischen
Zusammenlebens.“  (Mualla Selçuk)

Auf Grundlage des Lexikons veranstaltete der Fachbereich Sozialethik und das Institut für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien in Kooperation mit der Eugen-Biser-Stiftung am 15.-16.12.2016 eine Podiumsdiskussion und einen Workshop rund um das Thema „Religion und Demokratie – Christliche und Islamische Perspektiven”.  Im Zuge des Workshops wurden in Begleitung mit Prof. DDr. Peter Antes und Prof. Dr. Martin Thurner einzelne Begriffe, wie etwa Säkularisierung, Religionsfreiheit oder Absolutheitsanspruch, aus der Leseprobe diskutiert und unterschiedliche Perspektiven für das Verhältnis von Religion und Demokratie geboten.

Leseprobe: “Lexikon des Dialogs – Grundbegriffe aus Christentum und Islam”

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